Wir sind momentan sehr ratlos:
Unsere dreieinhalbjährige Tochter fand es immer schon schwer einzuschlafen. Sie wurde nie allein gelassen,
musste nie weinen, "weil doch jedes Kind schlafen lernen kann" ... . Wir haben ein Einschlafritual und sie
schlief solange in unserem Familienbett, bis sie selbst beschloss, in ihrem eigenen Zimmer zu bleiben. (Was
für uns im übrigen sehr überraschend kam.)
Seit ein paar Tagen, bzw. Nächten ist es nun soweit gekommen, dass sie beschlossen hat, nicht mehr einzuschlafen.
Sie sagt uns, sie traue sich nicht, sie hätte Angst. Trotz totaler Müdigkeit sitzt sie im Bett oder steht sie im Zimmer
und kämpft mit allen übrigen Kräften gegen den Schlaf. Ich zerspringe fast, denn sie tut mir so unendlich leid, da ich
ihr nicht helfen kann. Nicht in unserem Bett, nicht in ihrem Bett mit mir oder meinem Mann - sie will einfach nicht einschlafen.
Irgendwann, meist nach 22.00 Uhr verliert sie den Kampf und schläft irgendwo ein.
Wenn sie dann in der Nacht aufwacht, gibt es keine Möglichkeit, sie vom Schlafen zu überzeugen. Sie steht um drei oder vier Uhr auf
und spielt. Am nächsten Tag ist sie dann einfach nur müde und fertig.
Wie können wir ihr helfen? All die Geborgenheit und Wärme kommen irgendwie nicht bei ihr an ...
Maritha
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Kommentare
Mag sie denn auch nicht
Mag sie denn auch nicht einschlafen, wenn sie wieder mit in eurem Zimmer schläft und mit euch zusammen einschläft und ihr wenigstens solange bei ihr seid, bis sie tief und fest schläft? Unser Sohn ist auch eines Tages alleine aus unserem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen, da war er etwa drei, aber Wochen, bzw. Monate später ist er wieder bei uns eingezogen, und will bis heute noch bei uns schlafen (er ist nun 5). Für uns ist das ok so. Zuvor waren wir ehrlich gesagt schon froh, daß er alleine, aus freien Stücken ausgezogen ist... ich denke, er hatte unsere, wenn auch sehr subtile Erwartung damals gespürt.