Bitte die Petition mitzeichnen

Für mehr Bildungsvielfalt und Wahlmöglichkeiten

Jedes Kind ist einzigartig und individuell. Desh. sollte es vielfältige Möglichkeiten geben bei denen sich jedes Kind individuell nach seinen Fähigkeiten entwickeln kann. Auch für Schulgründungsinitiativen u. freie Schulen ist es nützlich durch mehr Möglichkeiten u. vereinfachte Verfahrensweisen weniger bürokratischen Aufwand zu haben.

Bitte die Petition 11495 online bis 16.06.2010 mitzeichnen: Schulwesen - Hausunterricht straffrei stellen vom 20.04.2010

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...das häusliche Lernen bzw. den Hausunterricht zu erlauben und straffrei zu stellen.

Hausunterricht oder Homeschooling wird in allen EU Ländern und englisch sprachigen Ländern bereits schon länger mit großem Erfolg praktiziert und erweist sich immer mehr als der Bildungsweg der Zukunft. In Deutschland ist es eine noch weitgehend unbekannte und mit zahlreichen Vorurteilen behaftete Form des Lernens. Die unzureichende Vermittlung von ethischen und moralischen Grundwerten an öffentlichen Schulen, Gewalt und Mobbing, negative Sozialisation der Kinder, fehlende Lernfreude, sinkendes Bildungsniveau, die Unfähigkeit vieler Schulen Kinder individuell zu fördern und ihrem persönlichen Begabungsprofil zu bilden, haben dazu geführt, dass immer mehr Eltern sich Alternativen im bestehenden Bildungssystem wünschen. Bis dato existiert die Schulpflicht in Deutschland statt einer sinnvolleren Lernpflicht. Schule wird somit in Deutschland direktiv verordnet. Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten wollen, müssen mit staatlichen Strafmaßnahmen wie Bußgeldern rechnen und werden somit unnötig kriminalisiert. Es sollte mündigen Bürgern frei gestellt sein wo sie ihren Kindern Bildung zukommen lassen. Alle staatlichen Sanktionsmaßnahmen gegen Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten, sollten aufgehoben werden.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;pe...
(bzw. https://epetitionen.bundestag.de/ und nach der Petitionsnummer 11495 oder der Überschrift der Petition suchen)

Jede Stimme zählt! Die online Mitzeichnung kann ganz einfach erfolgen. Nach einer Registrierung Petition mitzeichnen anklicken.

-Auf der Petitionsseite "registrieren" auswählen. Formular ausfüllen und ein frei wählbares Passwort eingeben.
-In wenigen Minuten erhält man eine E-Mail mit dem eigenen Benutzernamen.
-In dieser E-Mail den Link zur Fertigstellung der Registrierung anklicken.
-Jetzt erneut die Seite der Hausunterricht-Petition aufrufen und auf "Petition mitzeichnen" klicken.

Es können alle Personen die Petition mitzeichnen, auch Minderjährige u. Personen aller Nationalitäten.

Auch für freie Schulen und Schulgründungsinitiativen ist das Thema interessant, denn dann können sie mit weniger bürokratischen Aufwand Schulen, Lerngruppen, Lernorte gründen und verwalten.

Insgesamt geht es um eine Bereicherung, um mehr Möglichkeiten, um mehr Bildungsvielfalt, damit für jeden etwas dabei ist und jeder so lernen kann, wie seine individuellen Bedürfnisse es erfordern.

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Zu Matthias Wolf, der diese Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht hat:

"Mein Name ist Matthias Wolf, ich bin Vater zweier Kinder, der das Lehramtsstudium vor kurzem absolviert hat. Während des Studiums konnte ich mich mit der Thematik Hausunterricht beschäftigen. Wissenschaftliche Studien stützen den Erfolg von Hausunterricht. Dass in Deutschland Hausunterricht gebende Eltern zu Buß- bzw. Ordnungsgeldern verurteilt werden, ihnen das Sorgerecht entzogen oder dieses angedroht wird, ist nicht akzeptabel. Eltern und Schüler/inen – bitte zeichnet diese Petition mit, für das Recht auf Bildung und deren uneingeschränkte Auswahl. Danke für Ihre Mitzeichnung! Petent Matthias Wolf"

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Beispiele, wieviel Leid die Gesetze heutzutage verursachen. Leider gibt es hunderte solcher unfassbarer Beispiele.

Es gibt so viele Gründe außer den schon genannten, warum eine leichte Lockerung der bestehenden Schulpflicht schon ein Gewinn wäre. Selbst das, was rechtmäßig zugesichert ist, müssen sich manche Familien erst erklagen, andere kommen gar nicht auf die Idee zu klagen oder hätten nicht die Kraft oder die Mittel dazu.

Eine Mutter z.B., die erst einklagen mußte, daß ihr Sohn mit Handicap nicht auf die Sonderschule kommt sondern auf die normale Schule. Dafür hat es eine Rechtsgrundlage, eigentlich dürfte man gar nicht erst an die Eltern mit dem Ansinnen der Beschulung ihrer gehandicapten Kinder in Sonderschulen herantreten, aber wer weiß das schon. Die normale Schule kann die Integration des Jungen natürlich nicht leisten (dazu müßten sich die schulischen Strukturen ändern), jetzt ist er deswegen zu Hause und die Verfolgung der Familie - momentan mit Bußgeldbescheiden - hat begonnen.

Ein anderes Beispiel, ein Mädchen mit Handicap wird wegen hochgradiger
Lärmempfindlichkeit und Unruhe offiziell ausgeschult, zu Hause lernt sie lesen, schreiben und Grundrechenarten. Als sie 17 1/2 ist, entzieht das Jugendamt der Mutter das Sorgerecht, wegen angeblicher mangelhafter Förderung und zur medizinischen Diagnostik (die Mutter hatte natürlich genug medizinische Versorgung für ihre Tochter in Anspruch genommen, aber nach den Erkenntnissen, die sie durch das Zusammenleben mit ihrer Tochter selber gewann, was dem Jugendamt nicht ausreichend war oder einfach nicht paßte). Die junge Frau sitzt seitdem beinahe fünf Jahre in einer geschlossenen Unterbringung, wo sie mißhandelt, möglicherweise sogar mißbraucht wird, und wo vermutlich medizinische Experimente mit ihr gemacht werden. Juristisch wird der Fall immer wieder verschleppt. Alle Hilfsorganisationen, welche die Mutter kontaktiert hat, sind entsetzt, aber niemand hat eine Handhabe, weil das Heim die Türen verschlossen
hält, und die Heimaufsicht mit dem Heim etc. sowieso nur zusammenarbeitet
anstatt wirksam zu kontrollieren. Ohne Schulbesuchspflicht wäre es vermutlich nie soweit gekommen, denn die ersten Probleme gab es wegen der angeblich nicht vorhandenen Förderung (die bei uns ja nur in Institutionen stattfinden kann).

https://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/melissa.html

https://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/html/hochbegabung_brandenburg.h...
Skandalöse Schikane des brandenburgischen Jugendamtes gegen hochbegabtes Kind
Die Eltern, beide Ingenieure, versuchen in vorbildlicher Weise, ihre hochbegabten Kinder optimal zu fördern, und haben ihre zehnjährige Tochter Bernicia, die in der Grundschule vor Langeweile und Frustration "die Wände hoch ging", eine Zeitlang sehr erfolgreich zu Hause unterrichtet. Deswegen wurde nun das elterliche Sorgerecht eingeschränkt. Ab Montag, 22.Juni 2009 wird das Kind, das soeben Landesmeisterin im Judo wurde, mehrere Instrumente spielt und auch sonst ungewöhnlich erfolgreich ist, mit der Diagnose "Schulphobie" zwangsweise in eine ganztägige psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Dort muss sie sich täglich bis 18 Uhr aufhalten, wird daher weder weiter Judo machen noch sonst ihren Begabungen und Interessen nachgehen können. Ist das die Begabtenförderung, von der landauf, landab die Rede ist?
Die Eltern sind mittlerweile bereit, auf Homeschooling zu verzichten und wünschen sich lediglich, dass ihre Tochter wie ihr älterer Bruder (der bereits 4 Klassen übersprungen hat) ein für sie erträgliches Gymnasium in der Nähe besuchen darf, doch bereits dieser Wunsch wird ihnen als Arroganz und Eigenmächtigkeit ausgelegt. Schon wurde die Sorgerechtseinschränkung auch für den fünfjährigen, ebenfalls sehr begabten Jüngsten der Familie angedroht, falls die Eltern auf die Idee kommen sollten, das Kind ebenfalls z.B. durch vorzeitige Einschulung seinen Anlagen entsprechend fördern zu wollen.

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1671649&em_cnt_p...
(eine erschütternde Geschichte, unglaublich, aber wahr)

http://de.wikipedia.org/wiki/In_Sachen_Kaminski
Eine ähnliche Geschichte, die auch einen realen Hintergrund hatte, wurde vor ein paar Jahren verfilmt. Der Film hieß "in Sachen Kaminski" - in dem Film gewinnt die Familie letztendlich eine Klage vor dem EuGH und die Tochter kann wieder zurück.
http://www.menschenskinder2000.de/modules.php?name=News&file=print&sid=6...

http://initiative-kinderheim.blogspot.com/
Mutmaßlicher Betrug, Untreue und andere Straftaten bedrohen das Kindeswohl in der "Mattisburg", einem Kinderheim in Ostvorpommern. Diese Bürgerinitiative deckt die herrschenden Missstände auf und engagiert sich gegen den verantwortlichen Vorstand und die Heimleitung.

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Hintergrundinformationen zu natürlich Lernen und alternativen Bildungswegen:

Bücher zum Thema (eine Auswahl):

http://www.amazon.de/Denn-mein-Leben-ist-lernen/dp/3924195447/ref=sr_1_1...

Denn mein Leben ist lernen: Wie Kinder aus eigenem Antrieb die Welt erforschen von Olivier Keller

Auf der Suche nach den Dimensionen des ursprünglichen Lernens begleitete Olivier Keller über viele Jahre Familien, die sich bewußt entschieden haben, ihre Kinder in ihren Lebens- und Lernprozessen achtsam zu begleiten. Dieses Buch zeigt, wie sich Kinder entfalten, denen die Möglichkeit gegeben wird, die Welt ohne Einmischung und Lenkung von außen zu erforschen. Eine reichbebilderte Dokumentation, die Eltern wie Pädagogen Mut macht, eigene Wege zu gehen und Neuland zu betreten. Ein Buch, das klar und praxisnah Impulse gibt, das alltägliche Leben mit Kindern neu zu überdenken. Damit der Forschungsdrang, die Kreativität und die Lebendigkeit von Kindern erhalten werden können.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3937797122/mitkindernl07-21/

Schulfrei: Lernen ohne Grenzen von Stefanie Mohsennia

Ob in Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Japan, der Schweiz oder Australien - zwei Millionen Kinder in den Industrienationen gehen nicht in die Schule. In ihren Heimatländern gilt statt der Schulpflicht eine Bildungspflicht. Sie lernen freiwillig, engagiert, erfolgreich - und oftmals vollkommen ohne formellen Unterricht. Ihr Lernen kennt keine Grenzen. Stefanie Mohsennia zeigt, wie selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen funktioniert. Zu Wort kommen Pädagogen und Bildungsexperten ebenso wie Kinder und Eltern, die von ihrem Alltag berichten. Leben ohne Schule - ein Lernmodell auch für Deutschland?

http://www.amazon.de/22-ich-war-nie-Schule-22/dp/3898832287/ref=pd_cp_b_...

und ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes von Andre Stern

Jetzt erzählt Andre Stern, der nie eine Schule besuchen musste, kurzweilig und lebendig vom Reichtum seines kindlichen Alltags ohne Stress und Leistungsdruck. Er berichtet, wie er schon mit drei Jahren lesen lernte und warum es in Ordnung war, dass er es erst mit acht richtig konnte. Er erzählt, wie es kommt, dass er heute so ziemlich alles reparieren kann, welche Offenbarung die Kreiszahl Pi für die Konstruktion seiner Lego-Bagger war, wie das Werk von Marcel Proust seinen Charakter formte und wie sich Informatik und die Musik von Antonín Dvofiák in seinem Kopf anfühlen. Europaweit gibt es inzwischen eine Debatte darüber, ob die Schulen unsere Kinder nicht in ein Korsett zwängen, das für die meisten zu eng ist und sogar krank machen kann. Zu dieser Debatte soll André Sterns Buch ein undogmatischer Beitrag sein. Es enthält kein Patentrezept, sondern einfach die persönliche Geschichte eines Kindes, das ungestört und mit einer eindrucksvollen Lernfreude seine Talente entdecken und entfalten konnte. Sie endet mit einem glücklichen, erfolgreichen, umfassend gebildeten Mann.

http://www.amazon.de/Das-Teenager-Befreiungs-Handbuch-erfolgreich/dp/393...

Das Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne Schule
von Grace Llewellyn

Glücklich und erfolgreich ohne Schule
Warnung: Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten Teenagers gelangen, den die Schule anödet. Er könnte sich der Fülle seiner Möglichkeiten und Stärken bewusst werden. Dieses Buch ist gefährlich. Es widerspricht allen üblichen Weisheiten über Schulabbrecher und die Wichtigkeit von Schulabschlüssen. Es wirkt belebend und inspirierend. Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten, frustrierten Jugendlichen gelangen, den das Schulsystem anödet. Die Autorin kann für das daraus möglicherweise entstehende Glück und das Gefühl von Eigenverantwortung keinerlei Verantwortung übernehmen.
Über den Autor: Grace Llewellyn war eine gute Schülerin und wurde eine noch bessere Lehrerin. Nur liebte sie ihre Schüler zu sehr, um dauerhaft übersehen zu können, dass die Schule die ursprüngliche, vitale Forscherneugierde und den Wissensdrang von Kindern abstumpft, bis die meisten nur noch lustlos mit abgestandenen Fakten jonglieren, anstatt selbst zu denken. Irgendwann wurde ihr klar, dass Schule nicht notwendig die beste Antwort auf das Leben junger Menschen ist, und sie wurde zu einer Pionierin der freien Bildung, wie sie in den USA bereits 6% der Schulkinder nutzen – und ihre Zahl wächst rasant.

http://www.amazon.de/Das-Freilerner-Buch-Betrachtungen-Leben-Schule/dp/3...

Das Freilerner-Buch: Betrachtungen zum Leben ohne Schule von Jan Hunt

Die Herausgeberin Jan Hunt ist Mutter und Elternberaterin. Manchen ist vielleicht ihr Buch Mensch Kind bereits bekannt. Zum Thema Freilernen beteiligt sie sich mit einigen eher allgemein beratenden Beiträgen, in denen ihre Erfahrung als Lernbegleiterin ihres inzwischen erwachsenen Sohnes durchscheint. Mary van Doren, Nanda van Gestel und Kim Houssenloge erzählen dagegen ganz persönlich, wie sie als Mütter durch ihre Kinder zum natürlichen Lernen kamen und wie sie diese unterstütz(t)en.
Der rote Faden, der die beitragenden Eltern, Lehrer und Wissenschaftler vereint, ist das Vertrauen, die unentbehrliche Grundlage in der Begleitung frei Lernender. Vertrauen, dass die Menschen von Anfang an fähig sind, sich das anzueignen, was sie interessiert und dass sie neben einer umfangreichen Bildung Wege finden, um zu den benötigten Informationen Zugang zu bekommen: Erfahrungswerte früherer Unschooler bestätigen, dass selbstbestimmt gebildete Menschen selbständig, verantwortlich und kreativ sind und eine überdurchschnittliche soziale Kompetenz vorweisen.

http://www.amazon.de/Schlu%C3%9F-mit-Schule-Menschenrecht-bilden/dp/3981...

Schluß mit Schule!: Das Menschenrecht, sich frei zu bilden von Bertrand Stern

Wenn im allgemeinen von Schule gesprochen wird, so zumeist, um ihre Mißerfolge zu beklagen und um Verbesserungen zu fordern. Damit bleibt verheimlicht, daß die Institution Schule an sich das Problem ist, dem selbst mit mehr Mitteln nicht beizukommen ist: Noch so gut gemeinte Maßnahmen würden lediglich in eine jener vielen Reformen münden, die das System vielmehr erhalten und erneuern. Ein ganz anderer Ansatz ergibt sich aus der Betrachtung des Menschen als eines Subjekts - nicht eines zu erziehenden, zu bildenden Objekts! Und aus der Feststellung, Sich-Bilden sei eine Fähigkeit und ein Bedürfnis, die den Menschen gattungsmäßig kennzeichnen. Dies wirkt sich nicht allein auf eine völlig neue Gestaltung von Bildung aus; ein gewandeltes Selbstverständnis bedingt auch einen Rückbezug der Staatlichkeit auf ihre verfassungsgemäß freiheitliche und demokratische Aufgabe und Funktion als dienende Instanz. In diesem Buch faßt der Philosoph Bertrand Stern nicht nur drei Jahrzehnte Erfahrungen mit einer radikalen Schulkritik zusammen; er animiert geradezu, aus dem schulischen Tabu und System auszubrechen, damit Menschen endlich sich frei bilden können, ist doch diese Gabe eine Widerspiegelung des Menschen und seiner Lebendigkeit. Und er eröffnet – bisher verstopfte – Horizonte auf Bildungs-Landschaften, deren kreative und aktive Gestaltung eine uns aufgetragene Herausforderung und Aufgabe ist.

http://www.amazon.de/Entschulung-Gesellschaft-Streitschrift-Ivan-Illich/...

Entschulung der Gesellschaft: Eine Streitschrift von Ivan Illich

Für Ivan Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck. Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution "Schule" zu den primären Ursachen für die Ausbreitung sozialer Ungleichheiten. Doch belässt es Illich nicht bei dieser provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein, allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren; es sollte allen, die ihr Wissen mit anderen teilen wollen, Vollmacht geben, diejenigen zu finden, die von ihnen lernen wollen; es sollte allen, die der Öffentlichkeit ein Problem vorlegen wollen, Gelegenheit schaffen, ihre Sache vorzutragen. Die Abschaffung der sogenannten "Regelschule" zugunsten eines Netzes "geselliger, kommunikativer" Einrichtungen wäre die Vora ussetzung, um diese Zielsetzung zu verwirklichen.
Seiner Meinung nach sollte es Jedem zu jeder Zeit möglich sein, sich selbst seinen Bedürfnissen gemäß zu entwickeln und zu bilden. Wesentliches würde ohnehin überwiegend außerhalb der Schule gelernt, in Gesprächen, Büchern oder durch interessengeleitete Aktivitäten.

http://www.amazon.de/Dein-kompetentes-Kind-Wertgrundlage-sachbuch/dp/349...

Dein kompetentes Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie von Jesper Juul

Auf der Suche nach neuen Werten für die Kindererziehung und eine moderne Familie ist eines deutlich geworden:Kinder haben von Anfang an eine eigene Persönlichkeit und sind damit menschlich und sozial kompetente Partner ihrer Eltern. Wir Erwachsenen müssen lernen, auch störendes Verhalten in Botschaften zu übersetzen. Denn Erziehung ist ein Entwicklungsprozess – für die Eltern ebenso wie für die Kinder.
Über den Autor: Jesper Juul, geboren 1948 in Dänemark, ist Gruppen- und Familientherapeut, Lehrer sowie Konfliktberater. Er leitete von 1979 - 2004 das "Kempler Institut of Scandinavia".

http://www.amazon.de/Von-Erziehung-zur-Einf%C3%BChlung-gemeinsam/dp/3936...

Von der Erziehung zur Einfühlung: Wie Eltern und Kinder gemeinsam wachsen können
von Naomi Aldort

Liebe, emotionale Sicherheit und Selbstbestimmtheit sind die größten Geschenke, die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können. Doch oft gelingt uns das nicht. Zwar sind wir es leid, ständig zu schimpfen, Konsequenzen anzudrohen oder sonstwie Druck auszuüben, doch alle Welt scheint davon überzeugt zu sein, dass es eben leider nicht anders geht.
Naomi Aldort belehrt uns eines Besseren. Sie zeigt uns, wie wir den alltäglichen Erziehungskampf beenden, die Waffen niederlegen und dennoch dafür sorgen können, dass unsere Kinder gedeihen und zu einem verantwortungsvollen Menschen heranwachsen.
Doch hier erwartet Sie keine neue Anleitung, wie man Kinder auf möglichst angenehme und einfache Art und Weise steuern kann. Es geht um mehr, es geht um's Ganze - es geht um eine andere Art mit Kindern zu leben.
Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht ein wirkliches Verständnis für das Kind, das ihm erlaubt, selbst sein Bestes zu geben. Und zwar nicht, weil es Strafe fürchtet oder gefallen möchte, sondern aus seinem eigenen freien Willen heraus. Weil es sich verstanden fühlt und frei entfalten darf. Nicht Kontrolle ist das Ziel von Erziehung, sondern wahre Kooperation.
Von der Erziehung zur Einfühlung ruft uns ins Bewusstsein, dass wir unseren Kindern und unserem natürlichen Instinkt, sie bedingungslos zu lieben, wirklich vertrauen können. Zudem enthält das Buch zahlreiche praktische Beispiele und konkrete Vorschläge, wie man das Konzept der Kontrolle hinter sich lassen und Authentizität an deren Stelle treten lassen kann.

http://www.amazon.de/Liebe-wachsen-Liebevolle-Erziehung-gl%C3%BCckliche/...

In Liebe wachsen: Liebevolle Erziehung für glückliche Familien

Carlos González ist überzeugt davon, "dass Kinder im Grunde gut sind, dass ihre emotionalen Bedürfnisse wichtig sind und dass wir Eltern ihnen Liebe, Achtung und Aufmerksamkeit schulden". Auf dieser Grundlage erklärt er, warum Kinder die Nähe der Mutter brauchen, nicht alleine schlafen möchten, Aufmerksamkeit suchen oder eifersüchtig reagieren. Er zeigt uns all die positiven Eigenschaften unserer Kinder: Uneigennutz, Großzügigkeit, Gelassenheit, Großherzigkeit, Mut, Diplomatie, Ehrlichkeit, Kontaktfreude und Verständnis. Basierend auf seinem Bild vom Kind analysiert González, warum die heute gängigsten Ansätze in der Kindererziehung, wie zum Beispiel Schlaftraining, Grenzen setzen, Auszeit oder auch Frühförderung, überflüssig, kontraproduktiv oder sogar schädlich sein können. Dr. González ist ein leidenschaftlicher Anwalt der Kinder. Indem Dr. González ganz grundsätzliche Überzeugungen der Erwachsenen bezüglich ihrer Kinder hinterfragt, eröffnet er eine neue, erst wirklich humane Blickweise auf die kindliche Eigenart und Entwicklung.

http://www.amazon.de/Schlafen-Wachen-Ein-Elternbuch-Kindern%C3%A4chte/dp...

Schlafen und Wachen: Ein Elternbuch für Kindernächte

Hier schreibt nicht nur der Wissenschaftler und Kinderarzt Dr. William Sears, sondern auch der erfahrene Vater einer großen Familie. Er verbindet die Ergebnisse der Schlafforschung mit großem psychologischem Einfühlungsvermögen und tiefem Respekt vor der Persönlichkeit des kleinen Kindes. Dr. Sears verspricht auf schwierige Fragen keine einfachen Antworten - gerade deshalb ist dieses Buch so wertvoll für Eltern, die ihre Aufgabe ernst nehmen. Familien auf der ganzen Welt haben von seinen Anregungen profitiert.

http://www.amazon.de/Geborgene-Babys-Beziehung-statt-Erziehung/dp/393779...

Geborgene Babys: Beziehung statt Erziehung

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DVD's (eine Auswahl)::

http://www.tologo.de/demokratische-schulen-dvd/

Demokratische Schulen DVD
Ein Film über die Lust zu lernen von: Jan Gabbert

An demokratischen Schulen können Schüler selbst entscheiden, was und wie sie lernen. Dort gibt es keine Lehrpläne, keine Zensuren und Prüfungen sind freiwillig. Schüler und Lehrer haben die gleichen Rechte und organisieren gemeinsam ihre Schule. Bei Entscheidungen hat jeder eine Stimme…

http://www.tologo.de/sudbury-schulen-dvd/

Sudbury-Schulen DVD
Interviews mit Schülern, Mitarbeitern, Eltern und Absolventen
von: Henning Graner, Martin Wilke

An Sudbury-Schulen entscheiden die Kinder und Jugendlichen selbst, womit sie ihre Zeit verbringen. Niemand wird zum Lernen gezwungen. Unterricht kommt nur auf ausdrücklichen Wunsch seitens der Schüler zustande.
Die Schule wird demokratisch durch die Schulversammlung geleitet. Schüler und Mitarbeiter verfügen unabhängig vom Alter über das gleiche Stimmrecht.

http://www.denkmal-film.de/
Leerjahre - Die Deutschen und die Schule
(auch ein sehr guter Film !!!)

http://www.pretty-cool-system.de/

Film Pretty Cool SystemDie Kinderrechtsgruppe K.R.Ä.T.Z.Ä. aus Berlin setzt sich seit 1992 für grundlegende Veränderungen im Schulsystem ein. Seit vielen Jahren besucht sie außergewöhnliche Schulen in anderen Ländern und berichtet darüber in Deutschland.
Im April 2004 reiste eine 14-köpfige Gruppe für 2 Wochen mit 4 Kameras nach Israel. Es entstanden Interviews mit Absolventen, Schülern, Eltern und Mitarbeitern der Demokratischen Schule in Hadera. Die Schule wurde 1987 gegründet und arbeitet zur Zeit mit ca. 350 SchülerInnen im Alter zwischen 4 und 18 Jahren.Eine der größten Demokratischen Schulen weltweit befindet sich in Israel. Schüler entscheiden dort selbst, was sie lernen. Lehrer und Schüler haben gleiche Rechte. Bei Entscheidungen hat jeder eine Stimme.
Der Film Pretty Cool System zeigt zahlreiche Szenen, die einen Einblick in das vielfältige Schulleben gewähren. Schüler sowie Absolventen erzählen von ihren Erfahrungen.

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Infos im Netz (eine kleine Auswahl):

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/872/503100/text/
Bildung ohne Lehrer ''Schule ist Sklaverei'' und "Die deutschen Bürger sind das Produkt von Zwangserziehung"

17.02.2010
Interview: Maria Holzmüller
Der Amerikaner James Bach ist erfolgreicher Softwareentwickler und Autor - ohne Schulabschluss. Er erklärt, warum Schule Kindern schadet und was im Berufsleben wirklich zählt.
Der Amerikaner James Bach war leitender Manager bei Apple, ist erfolgreicher Softwareentwickler und Autor - ohne Schulabschluss. Er ist überzeugt davon, dass Unschooling für Kinder das Beste ist - und rät jedem, der keine Lust auf Schule hat, sie einfach abzubrechen. In Interview erklärt er, warum Schule schadet und was im Berufsleben wirklich zählt.
sueddeutsche.de: Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Schulzeit?
James Bach: Ich war ständig wütend, weil ich in diesem Klassenzimmer sitzen und unsinnige Dinge tun musste, die Lehrer von mir verlangten. In der Grundschule war es noch okay, da fand ich es spannend. Aber als es mit Hausaufgaben losging, war Schluss mit lustig. Ich wollte lieber fernsehen oder im Wald spielen und die Welt entdecken.
sueddeutsche.de: Was ist das Wichtigste, was Sie in der Schule gelernt haben?
Bach: Ich habe gelernt, wie man sich als Sklave fühlt. Schule ist moderne Sklaverei. Da stehen Lehrer, die den Kindern sagen: "Du musst machen, was ich dir befehle. Ganz egal, ob du willst oder nicht." Das ist ein destruktives System. Kinder werden ohne Respekt behandelt. Deshalb gibt es so viele aggressive Jugendliche: Sie alle stecken in einem System fest, das sich nicht um sie schert. Ich habe darauf reagiert und die Schule mit 16 Jahren abgebrochen.
sueddeutsche.de: In der Schule kann man nicht immer das machen, wozu man Lust hat. Bereitet das nicht auf das Berufsleben vor?
Bach: Alle sagen, auch als Erwachsener hätte man bestimmte Pflichten und Verantwortung. Das ist Blödsinn. Als Erwachsener hat man völlige Freiheit. Alles was man tut, tut man aus einer eigenen Entscheidung heraus. Alle Pflichten wählt man selbst. Ich tue nur, wozu ich Lust habe - und verdiene gut damit.
sueddeutsche.de: Sie ermuntern Jugendliche dazu, die Schule abzubrechen, weil Sie selbst damit Erfolg hatten. Sind Sie nicht die große Ausnahme?
Bach: Nein, ich bin ein Mensch mit Schwächen, wie alle anderen auch. Beispielsweise habe ich keine Disziplin im Lernen und Arbeiten. Manchmal kann ich berufliche Termine nicht einhalten, weil ich während der Arbeitszeit ein interessantes Buch entdecke, das mich fesselt. Dann muss ich den Termin verschieben. Das mache ich nicht gerne, aber so ist es einfach. Mit 15 dachte ich, ich hätte keine besonderen Talente. Ich wurde beinahe depressiv deswegen. Aber jeder findet irgendwann seine ureigenen Fähigkeiten, wenn er es zulässt und sich nicht durch irgendwelche Bildungsinstitutionen quält.
sueddeutsche.de: Ihr Sohn hat sich mit 14 Jahren dazu entschlossen, ebenfalls die Schule abzubrechen. Hat das Ihre Sicht auf die Dinge verändert?
Bach: Als Vater spüre ich natürlich Angst. Ich möchte, dass mein Sohn gut in Mathematik ist, dass er Geschichte lernt oder Latein. Aber er tut es nicht. Er lernt eigentlich gar nichts - außer er steht vor einem konkreten Problem. Dann lernt er, was er braucht, um dieses Problem zu lösen. Aber selbst wenn ich ihn unter Druck setzen würde: Er würde es machen, wie Schulkinder in der ganzen Welt. Sie tun so, als ob sie etwas lernen, aber sofort nach der Prüfung vergessen sie es wieder.
sueddeutsche.de: Wenn nicht in der Schule - wie lernen Kinder am besten?
Bach: Ich glaube, bis sie 30 Jahre alt sind, sind sie sowieso ziellos und verwirrt, erst danach werden sie anfangen, wirklich das zu lernen, was ihnen wichtig ist und was sie weiter bringt. Ich zum Beispiel bin inzwischen ein sehr intellektueller Mensch, ich lese Mathematikbücher, weil ich sie spannend finde, ich interessiere mich für Philosophie, ich liebe Geschichte. Und das macht mich geduldig. Ich weiß, dass auch mein Sohn irgendwann anfängt sich selbst zu bilden.
sueddeutsche.de: Glauben Sie, jeder Mensch entwickelt irgendwann einen solchen Lernwillen wie Sie?
Bach: Wahrscheinlich nicht. Aber jeder von uns hat besondere Talente. Und ich bin davon überzeugt, dass jeder früher oder später diese Talente nutzt, um sich weiterzuentwickeln. So funktioniert Ehrgeiz. Dafür braucht man keinen Master und kein Diplom.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Schule funktionieren kann.

Bildung ohne Lehrer "Die deutschen Bürger sind das Produkt von Zwangserziehung"
17.02.2010,
sueddeutsche.de: Trotzdem sind Schul- und Studienabschlüsse oft die Voraussetzung für einen Job. Wie können sich Schulabbrecher auf dem Arbeitsmarkt behaupten?
Bach: Ich rate ihnen: Findet etwas, worin Ihr gut seid. Baut Eure Fähigkeiten in diesem Gebiet aus. Arbeitet - auch wenn Ihr kein Geld dafür bekommt. Macht auf Euch aufmerksam. Dann bekommt Ihr auch einen Job, weil die Leute irgendwann erkennen, dass Ihr in dem, was Ihr tut, gut seid.
sueddeutsche.de: Sie haben sehr früh Karriere bei Apple gemacht, sind heute erfolgreicher Software-Tester. Wie konnten Sie ohne Schulabschluss so erfolgreich werden?
Bach: Indem ich nicht die Ideen anderer Leute kopiert habe, die mir irgendjemand vorgesetzt hat. Stattdessen bin ich selbst aktiv geworden und habe etwas Neues entwickelt. Und ich habe den Leuten meine Entwicklungen gezeigt - so lange bis sie auf mich zugekommen sind.
sueddeutsche.de: In Deutschland herrscht Schulpflicht, selbst wenn Kinder und Eltern es wollten: Sie können nicht einfach die Schule abbrechen.
Bach: Das finde ich kurios. Deutschland glaubt, Kinder müssten offizielle Schulen besuchen, um gute Bürger zu werden. Das ist ein Widerspruch. Wie kann ich die Meinung von Bürgern, die zwangserzogen wurden, als freie Meinung ansehen? Die deutschen Bürger sind das Produkt von Sklaverei. Deutsche Politiker sagen, die Schulpflicht ist richtig. Das tun sie nur, weil ihnen diese Idee eingetrichtert wurde, während sie selbst jahrelang gezwungen waren, in Klassenzimmern zu sitzen. Ich glaube, dass nur eine freie Erziehung auch eine freie Meinungsbildung möglich macht.
sueddeutsche.de: Was würde passieren, wenn sich plötzlich alle Kinder dazu entschieden, die Schule zu schmeißen?
Bach: Was soll schon passieren? Lehrer würden protestieren, weil sie ihren Job verlieren, aber die Erde würde sich weiterdrehen. Vielleicht würde die Welt sogar besser werden, denn Kinder, die gezwungen wurden, zu lernen, werden irgenwann zu gefährlichen Erwachsenen, die ebenfalls wieder Leute zwingen zu lernen.
sueddeutsche.de: Wie sollte Schule sein, damit sie funktioniert?
Bach: Ich finde das Prinzip der Montessori-Schulen gut. Jedes Kind sucht sich dort aus, was es gerade lernen möchte. Und selbst wenn es in der Schule nichts lernen möchte: Man lernt sein ganzes Leben, Bildung hat nichts mit Schule zu tun.

James Bach ist der Sohn von Richard Bach, dem Autor von "Die Möwe Jonathan". Er ist ein international angesehener Experte für Software-Testing. Mit 16 verließ er die Schule, mit 20 war er leitender Manager bei Apple. Heute stehen seine Arbeiten auf dem Lektüreplan in Stanford und am MIT. Sein Buch "Die Freibeuter-Strategie - Durch selbstbestimmtes Lernen zum Erfolg" erscheint in Deutschland im März. Foto: Daniel Åberg

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1224604&kat=10&man=3 (13.05.2010)

(Inhalt - Auszüge)
Der damalige Chef des Nürnberger Volksschulamtes, Manfred Schreiner, - er ist bis heute im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) auf Landesebene aktiv, stellt heute unter neuer Perspektive dazu fest:

"… »Es ist ein Fehler, solche Familien in einen Topf mit notorischen Schulschwänzern aus sozial verwahrlosten Verhältnissen zu werfen«, Wissenschaftliche Untersuchungen hätten belegt, dass das Leistungsniveau von Homeschooling-Kindern »sehr hoch« ist. Die Familien seien bildungsbeflissen, meist relativ wohlhabend, in Vereinen aktiv und in einem Bildungsnetzwerk miteinander verbunden.

»Heute würde ich solche Fälle im Dialog klären«, betonte der erfahrene Schulmann, »da muss man keinen rechtlichen Prinzipien-Streit anzetteln.«

Auf die gesetzliche Schulpflicht will auch Schreiner nicht verzichten, er könnte sich aber eine Initiative im Landtag vorstellen, die es per Verordnung erlaubt, diese Pflicht auch außerhalb staatlicher Schulen zu Hause bei regelmäßigen Leistungstests der Kinder und Betreuung durch eine Schule abzuleisten. »Das österreichische Modell finde ich ganz gut.«

Schreiner erteilt derzeit selbst eine Art Hausunterricht. Er hilft seinen Enkelkindern. »Wenn ich mitkriege, welchem Druck die schon ausgesetzt sind, könnte ich fast zum überzeugten Homeschooling-Großvater werden.«

http://www.fr-online.de/top_news/2511538_Trauma-Schulalltag-Die-taeglich...
Zwei bis dreimal pro Tag klingelt bei der Elterninitiative "Lernen ohne Angst" das Telefon. Bei der Hotline des bundesweiten Vereins melden sich Mütter und Väter, die nicht mehr weiterwissen, weil ihre Kinder Schule als Qual erleben. Viele von ihnen haben bereits einen Gesprächs-Marathon hinter sich: Klassenlehrerin, Schulleiter, oft auch die Schulaufsicht. Weil sie dort gescheitert sind, landen sie bei Leuten wie Angelika Bachmann, die ehrenamtlich für den Elternverein arbeitet. In den Gesprächen geht es um Lehrergewalt an ganz "normalen" Schulen in all ihren Facetten.

http://www.fr-online.de/top_news/2621835_Neurobiologe-Dawirs-Hyperaktive...
Hyperaktive Weltentdecker"
"Nicht das Kind ist krank, sondern das System": Neurobiologe Ralph Dawirs spricht im FR-Interview über die Diagnose ADHS, Probleme des Frontalunterrichts und die Interessen der Pharmaindustrie.

www.leben-ohne-schule.de

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Zeitschriften (eine kleine Auswahl):

http://www.mit-kindern-wachsen.de/

http://www.unerzogen-magazin.de/

http://www.tologo.de/ - weitere Bücher

http://www.oya-online.de/

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Alles zusammen hat folgendes Gemeinsam respektvoller Umgang mit Kindern, Kinder sind gleichwürdig. Liebe, emotionale Sicherheit und Selbstbestimmtheit sind die größten Geschenke, die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können, wirkliches Verständnis für das Kind, das ihm erlaubt, selbst sein Bestes zu geben. Und zwar nicht, weil es Strafe fürchtet oder gefallen möchte, sondern aus seinem eigenen freien Willen heraus. Weil es sich verstanden fühlt und frei entfalten darf. Kinder haben von Anfang an eine eigene Persönlichkeit und sind damit menschlich und sozial kompetente Partner. Kinder sind schon fertige Persönlichkeiten von Anfang an. Kinder entwickeln sich von ganz allein, so ist es von der Natur festgelegt. Sie haben von sich aus einen ganz natürlichen starken Drang zu lernen und sich zu entwickeln. Diese Philosophie kommt in den oben aufgeführten Quellen vor (Bücher und DVD's). Da diese Denkweise schon beginnt, wenn das Baby im Bauch einer Mutter ist, gehören auch Bücher zu Schwangerschaft, Geburt u. Babyalter dazu.