Changing Education - Wege aus der Bildungskrise

Als Vater eines zwölfjährigen Sohnes, aus beruflicher Erfahrung, aus Interesse an Wachstum und Wissenschaft, ist es mir wichtig einen Beitrag zum Gelingen eines besseren Klimas, einer besseren Atmosphäre - einer besseren Zukunft - für unsere Kinder bei ihrerem Wachstum - ihrer Bildung - zu leisten.

Der ganze Mensch bildet sich, das ist wesentlich mehr, als der Beitrag, welcher üblicherweise von der erwachsenen Begleitung geleistet wird. So verkümmern die Talente und Begabungen vieler unserer Kinder. In den derzeitigen - globalen - Krisen wird sichtbar, was in den Generationen zuvor gebildet wurde.

Nun gibt es heute ein immenses "Wissen" aus den Bereichen: Neurobiologie, Hirnforschung, Epigenetik, Transpersonaler Psychologie und Medizin, Komplexitätsforschung, Quantenphysik, Integralem Bewusstsein, usw. Das ist auch gut so, nur durch "Wissen" allein ändert sich nichts.

Warum aber fällt es dann so schwer, etwas zum Positiven zu ändern? Was wirkt? Was ist bewusst, was unbewusst? Warum werden wir krank? Welchen Sinn hat das Ganze? Was kann ich als Individuum (lat.: unteilbar) für eine lebenswerte Zukunft tun?

Das sind einige der drängenden Fragen unserer Zeit. Antworten mit hinreichender Werteorientierung sind durch ein Umdenken - also allein intellektuell - nicht zu finden, wie es uns die modernen Wissenschaften deutlich zeigen. So ist sich die Avantgarde der Wissenschaft einig:"
... dass es nicht ausreicht, die Situation in der Welt zu beobachten und sich ausschließlich auf äußere Eingriffe zu konzentrieren. Das ganze muss mit innerer Arbeit verknüpft sein." [Stanislav Grof, Ervin Loszlo, Peter Russel]

In diesem Sinne suche ich Personen, welche an Lösungen für eine lebenswerte Zukunft praktisch zusammenarbeiten wollen. Fragen beantworte ich gerne.

"Wer will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt." [Erich Fried]

Zusammenarbeit

Liebe Heidi,
herzlichen Dank für deinen Kommentar, ich heiße mit dem Vornamen Peter. Für eine Zusammenarbeit gibt es so viele Möglichkeiten, wie es Menschen gibt, welche sich zusammenfinden. Am Anfang lernt man sich am besten erst selbst kennen, welche Interessen, Probleme, Talente und Begabungen sind vorhanden und was soll entwickelt werden. Es muss aber klar sein, dass man nichts wirklich im Außen ändern kann. Alles beginnt bei uns selbst. Mit anderen Worten:
"Wenn wir begreifen, dass das Problem nicht >andere< Menschen sind, dann begreifen wir auch, dass die Lösung nicht bei >anderen< Menschen liegt."
Als mein persönliches Lebensziel habe ich die Vision einer offenen, lebendigen und heilenden Schule im Kern eines wachsenden humanen Zentrums, in Anlehnung an den Neuen Humanismus, zu dem auch der Präsident der Europäischen Kommision, Josè Manuel Barroso, aufgerufen hat.
Insoweit wäre es für einen Kontakt zwischen uns ein guter Anfang zu wissen, welche Neue Wege Du und deine Familie gehen wollt. Was stellt ihr euch vor, was erwartet ihr?
Mit herzlichen Grüßen

Peter - tactus

Zusammenarbeit

Lieber Tactus,
zu deinem Beitrag möchte ich sagen: "Ja, so ist es!"
Mein Mann und ich versuchen derzeit bei / mit / für unseren kleinen Sohn andere Wege zu beschreiten als die sonst üblichen. Wir spüren deutlich, dass es mehr Leute braucht, die zumindest ähnliche Wege gehen...
In welcher Form schwebt dir eine praktische Zusammenarbeit mit Menschen vor?

Liebe Grüße,
Heidi