Ein Ritual zum Schlafengehen
Baden, Schmusen, Singen …
Machen Sie das Schlafengehen dadurch attraktiv, dass Sie Ihrem Baby früher am Abend sagen: „Zuerst bekommst du dein Abendbrot, dann wird Mama dich baden (oder was immer Sie als Gewohnheit einführen wollen) und danach wird sie dich ins Bett bringen.“
Gute Nacht Badeente! © Inferis/flickr
Lassen Sie im Ton Ihrer Stimme anklingen, dass das Ins-Bett-Gehen eher ein positives Ereignis ist und nicht ein negatives. Wenn Sie selbst davon überzeugt sind, dass das so ist, dann hilft das dabei, das Schlafengehen zu einem natürlichen Teil der Gewohnheiten Ihres Babys zu machen, auf den es sich freut. Dann bringen Sie Ihr Baby ins Bett, etwas früher als Sie glauben, dass es müde sein könnte, damit es nicht übermüdet wird und es dann schwer hat sich zu beruhigen und sich auf das Schlafengehen einzulassen.
Ein Ritual zum Schlafengehen, zum Beispiel ein Bad oder Schmusen oder eine Geschichte, ist wichtig, damit schon ein Neugeborenes zu verstehen beginnt, was Schlafengehen bedeutet. Sorgen Sie vor dem Ins-Bett-Gehen für eine ruhige Atmosphäre. Schlaflieder sind beruhigend und die beste Einschlafhilfe ist die sanfte Stimme von Mutter oder Vater. Singen Sie für Ihr Kind.
Beginnen Sie mit dem Schlaflied, während Sie es noch auf dem Arm haben, und hören Sie auf, wenn Sie es in sein Bett legen, wenn möglich noch wach. Wenn Sie es vor dem Schlafengehen stillen oder ihm die Flasche geben, hören Sie mit dem Füttern auf, bevor es einschläft. So wird es nicht mitten in der Nacht aufwachen und dann nicht wissen, wie es von Ihren Armen in das Bett gelangt ist. Das allein kann Tränen verursachen.
Aus dem Buch:
Erschienen in der Zeitschrift "Mit Kindern wachsen", Ausgabe: Heft Januar 2005


