Ergotherapie mit Kindern

Hallo,
gerade habe ich einen schönen Artikel im Special-Heft "Säugling und Kleinkind", "Dein Baby zeigt dir den Weg" von Magda Gerber gelesen. Dabei sind fogende Fragen bei mir als Ergotherapeutin aufgetaucht (ich arbeite mit Kindern zwischen 4 und 14 Jahren):
Die Aussage, dass Kindern die Chance genommen wird etwas selbst zu entdecken, wenn ihnen etwas beigebracht wird (von Piaget) und ähnlich daneben auf Seit 11: "wenn Sie einem Kind etwas beibringen, für das es nicht bereit ist, dann kann es das Gefühl bekommen: Ich weiss nicht genau, was von mir erwartet wird, aber was ich auch mache, es wird nicht geschätzt."
Wie kann ich das vermeiden? Und, gilt das genauso für grössere Kinder und Kinder mit grossen Entwicklungsrückständen? Bzw. heisst das eigentlich Therapie ist kontraproduktiv?
Natürlich kommt es immer auf die Art und Weise an, wie der Umgang mit dem Kind ist! Oder nicht nur?
Schon länger befinde ich mich immer wieder in dem Zwiespalt, zwischen dem was von der Gesellschaft erwartet wird: gutes "funktionieren" und mitkommen in Kindergarten oder Schule und den echten Bedürfnissen der Kinder!
Ich bin gespannt und bitte um ehrliche Antworten! Herzlichen Dank im Vorraus!
Mit freundlichen Grüssen,
Regula