Hallo da draußen! Hat irgendjemand Erfahrungen mit dem Familienbett und dem damit verbundenen Zubettgeh-Ritual. Erst seit kurzem schlafen wir (mein Mann, meine zwei Kinder - 1,5 und 4,5 Jahre - und ich) in einem großen Familienbett. Vorher schliefen mein älterer Sohn in seinem eigenen Bett in einem anderen Zimmer und meine kleine Tochter in ihrem Gitterbettchen im Elternschlafzimmer. Das Zubettgehen lief immer so schön friedlich ab, gemeinsam was lesen, ausgiebig kuscheln und dann einschlafen. Wir haben dieses Ritual immer richtig genossen. Jetzt aber seit wir gemeinsam im Bett liegen, drehen beide vor dem Schlafengehen noch mal so richtig auf, gemeinsam lesen und kuscheln ist fast unmöglich und es dauert dann eine "kleine Ewigkeit", bis beide in den Schlaf finden. Na ja, und ich habe mir das Familienbett irgendwie so ganz anders vorgestellt, wollte ja eigentlich mehr Gemeinsamkeit, Geborgenheit … für alle damit erreichen. Stattdessen stresst mich das manchmal schon ganz schön heftig, verliere dann den Kontakt zu mir und werde, trotz meines Bemühens zum „knurrenden Hund“ (und so mögen meine Kinder und ich mich überhaupt nicht). Obwohl mir mein Herz sagt, dass das Familienbett die richtige (wenn auch viel zu spät getroffene) Entscheidung ist, fühle ich mich doch irgendwie im Moment ziemlich überfordert. Vielleicht braucht es einfach nur noch mehr Zeit, bis alle mit der neuen Situation zurechtkommen – ich weiß es nicht????
Vielleicht hat jemand für mich einen hilfreichen Gedanken, eine Idee, wie ich das Ganze entspannter angehen könnte?