hallo,ich bin 28 jahre und habe zwei Söhne im alter von ein und drei Jahren. es ist wunderschön mit unseren jungs. ich lerne mich jetzt erst wirklich zu erkennen dank meiner Kinder. Mein mann u. ich haben uns gegen den Kindergarten entschieden,was die Beziehung zu unserem nahen umfeld sehr brüchig macht. Hinzu kommt noch das die meisten uns wegen der erziehung unserer kinder negativ kritisieren(wir würden zuviel durchgehen lassen). Wir reflektieren unsere Entscheidungen (handlungen)in bezug auf die beiden regelmässig und fühlen uns wohl dabei.Wir halten nichts davon das unser grosser bis zum ende am esstisch sitzen bleiben muss,oder seine unordnung alleine wider aufräumen soll,oder wenn er wütend ist, das er nicht schreien darf warum denn nicht er ist in diesem zusammenhang doch erst drei jahre jung.Ich liebe meine Eltern,aber wenn sie uns besuchen dann ist die hälfte der Zeit ein Horor.Wir würden zu nachlässig mit unserem grossen in bezug auf den kleinen umgehen.weil er ihn mal schubst,ihm sachen wegnimmt oder ihn gegen seinen willen festhält.Klar ist das nicht inordnung aber das muss man doch mit geduld und verständniss angehen,und nicht mit strafen die ihm unbegreiflich sind ODER?Wenn ich als Kind "unartig" war wurde ich geschlagen, sie wussten und wollten es auch nicht besser wissen.wenn mein kleiner quiekt und mein grosser nur in der nähe von ihm ist dann heist es sofort lass das was machst du ihm in dieser mir bekannten verachtenden stimmlage(meine mutter).Mein Bruderherz ist vor zwei monaten gestorben allso halte ich nur noch meinen mund.Denn egal wie ich ihr versuche klar zu machen das ich mich in eine andere richtung(sichtweise) entwikelt habe,nehmen mich meine Eltern nicht ernst. FREUE mich auf EURE antworten ich hoffe das IHR mir schreibt:) MKW ist eine super tolle vereinigung!!!
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Kommentare
Wir können auch ein Lied davon singen...
Auch wir haben ein Familienumfeld, welches nicht sehr offen für neue Wege mit Kindern ist. Oft habe ich schon ansatzweise versucht zu erklären, wie und warum unser Umgang mit unserer Tochter so und nicht anders ist. Leider prallt dies an solchen Aussage, wie "Aber ihr seid doch jetzt auch keine schlechten Menschen geworden, obwohl wir euch anders erzogen haben." Natürlich sind wir das nicht, aber sind wir wirklich im Inneren so frei und selbstbewusst, wir wir das manchmal gerne hätten?
Ich brauche meiner Mutter nicht zu erklären, dass ich mich von ihr verletzt fühle, wenn sie mich so oft nicht ernst nimmt. Ich nehme dies für mich hin und versuche etwas Positives daraus zu ziehen, nämlich dass ich so nie meine Kinder behandeln werde, weil ich genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht verstanden und ernst genommen wird. Es tut mir weh, wenn ich sehe, wie meine Tochter zwar offensichtlich lieb, aber nach dem Ansatz von MKW eben trotzdem respektlos behandelt wird. Und das alles nur, weil sie es doch gut meinen!! Und gerade in Bezug auf dieses Gut-meinen ist es so schwierig sie von etwas anderem zu überzeugen. Sie verstehen nicht das Gut-meinen trotzdem dem Kind nicht gut tut.
Anna, du siehst, du stehst nicht alleine da mit deinem Problem, auch für uns (mich) sind die Besuche der Eltern teilweise sehr unentspannt. Vor allem mag ich es nicht, wenn unsere Tochter ohne uns mal dort ist, denn dann können wir nicht mal eingreifen und manches abwenden. Sie sehen gar nicht, dass unsere Tochter vieles nicht will, da wird sie eben mal mit dem Spruch "Komm, du willst doch rutschen" auf die Rutsche gesetzt und in ihrem Gesicht kann ich die Abneigung davor lesen. Theoretisch müßte ich ständig eingreifen, aber auf die Dauer zermürbt das einfach. So richtig habe ich da auch noch keine Lösung...
Wir müssen es so hinnehmen und versuchen unseren Familien ein Beispiel zu geben, in der Hoffnung sie erkennen, dass vieles eben auch anders geht.
Viele Grüße Marla
Beziehungen sind verschieden
Ich steige etwas spät in die Diskusion ein, aber ein Gedanke lasst mich nicht los. Vor allem deshalb, weil ich diese Frage, wann greife ich ein, wenn die Großeltern aus meiner Sicht nicht "richtig" mit meinen Kindern (jetzt 6 und 3,5 Jahre alt) umgehen:
Ich greife immer weniger ein, da ich bemerkt habe, daß jedes Kind zu jedem ihrer 4 Großeltern eine ganz unterschiedliche Beziehung entwickelt und diese hängt sehr davon ab, mit wieviel Achtsamkeit und Respekt der/die jeweilige Opa/Oma ihnen begegnet. Auch mir hat es am Anfag das Herz zugeschnürt, wenn ich z. B. beobachtet habe, wie meine Tochter sich mühsam, aber mit Begeisterung den Pulli selber anzog und als wir zur Oma kamen diese als erstes sagte:"Das ist verkehrt" und ihr den Pulli auszog, umdrehte und wieder anzog. Leider musste ich feststellen, dass sie meine Erklährungen (auch bei anderen ähnlichen Ereignissen) als Kritik auffasste und sie nur unsicherer im Umgang mit meiner Tochter machte als einfühlsamer. Heute versuche ich zumindest, ihr zu sagen, was sie gut mit den Kindern macht, z. B. dass sie mit ihnen jodelt und singt. Ich glaube auch, daß wir Eltern trotz allem den größten Einfluß auf unsere Kinder haben und es wichtiger ist, daß ich an mir arbeite(gerade, wenn ich diese Seite anschaue, merke ich, daß ich noch wahnsinnig viel zu lernen habe. Vom Ideal dieses Ansatzes bin ich noch meilenweit entfernt) und so meine Kinder stärke, daß sie auch mit nicht so respektvoller Erziehung zurechtkommen, bzw. sich dagegen wehren.
Bei meiner eigenen Mutter erlebe ich, dass seit meine Geschwister und ich Kindere haben und sie sieht wie wir mit ihnen umgehen, bei ihr teilweise Schuldgefühle im Bezung auf unsere Erziehung damals aufkommen. Sie
gibt diese aber nicht offen zu, sondern versucht sich zu rechtfertigen . Ich will dies nicht noch verstärken, indem ich ihr gewohntes Verhalten kritisiere. Ich merke, daß sie sich eh verändert und vieles anders macht, als sie mit uns gemacht hat. Vielleicht gibt ihr die Beziehung zu meinen Kinder die Möglichkeit vieles gut zu machen, was sie bei uns nicht geschafft hat. Das ist doch auch schön, auch wenn es nicht immer in meinem Sinne ist.
Mein Kinder sind jedenfalls am liebsten alleine (ohne uns Eltern) mit den Großeltern zusammen und das sagt mir, dass sie meinen Schutz vor ihnen nicht brauchen, sonst würden sie mich ja dabeihaben wollen.
Ich vertraue darauf, dass meine Kinder von jeder Beziehung, die sie eingehen, profietieren und später die Werte übernehmen, die ihnen ehrlich vorgelebt wurden und die in ihrem Leben Sinn machen ( das muß ich mir immer sage, weil die einen Großeltern streng konsevativ katholisch sind)
Ich hoffe mit meinen Überlegungen euch weitere Denkanstöße gegeben zu haben und wünsche euch auch eine ordentliche Portion Gelassenheit und Vertrauen auf dem Weg mit euren Kindern
Lisa
@anna: herrlich wie Du das
@anna: herrlich wie Du das beschrieben hast, da kann ich nur einstimmen.
Eine Ablehnung meinerseits gibt es nicht, ich habe meine Kinder auch im Kindergarten, allerdings erst mit knapp 4 Jahren und dann auch in den Waldkindergarten den ich mit gegründet habe.
Eine Entscheidung gegen den KiGa erfordert meines Erachtens Mut, Zeit und Kraft. Doch auch ich glaube das es bestens investiert ist. Das "Vorleben" ist doch die beste Erziehung und die ersten Jahre eines Menschen sind nun mal entscheidend und prägend fürs ganze Leben. Warum also das Kind so früh als möglich in andere Hände übergeben, wo ich oft nicht ganz genau weiß wie dort das Kinder begleitet und "erzogen" wird.
Ich selbst war auch nicht im Kindergarten, erst mit 18 Jahren *schmunzel* hab dort 1 Jahr das VOrpraktikum gemacht.
Im Laufe meiner Spielgruppenerfahrung habe ich auch mein Vorurteil über die Abgabe 1jähriger Kinder revidiert. Ich dachte immer es sei das Beste wenn die Kinder mind. 3 Jahre zuhause bei einer liebenden und fürsorgenden Mutter sind. Doch leider gibt es davon eben immer weniger und von daher ist es oft so, dass die Kinder besser in einer Spielgruppe oder eben im KiGa untergebracht sind. Doch das müssen die ELtern entscheiden und da zählen eben die Werte.
Unter einer fürsorgenden Mutter versteh ich halt etwas anders als viele andere *zwinker* denn Liebe und Fürsorge heißt nicht gleich alles was das Kind wünscht bekommt es.. sondern es bekommt das was es braucht.. nur ist das nicht immer leicht zu wissen oder zu spüren. Und ebenfalls sind wir Eltern heutzutage oft schon mit der ganzen Situation einfach überfordert, von daher kommt auch diese mangelnde Liebe und Fürsorge.
Ich finde es traurig das wir heutzutage Kinder bekommen um sie dann zu "unserem Eigentum" machen über das wir bestimmen und verfügen wie es uns beliebt. Kinder sind die besten Lehrmeister und es ist das schönste Geschenk das uns das Leben machen kann. Von daher sollten wir die Zeit auskosten und das Beste geben um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
Und wenn ich Annas Beiträge lese, sehe ich das sie ALLES tun um dies zu ermöglichen und das freut mich sehr.
spannendes Thema.. das war mal in Kürze meine Meinung...ich freu mich auf mehr Austausch.
Schön das es diese Möglichkeit hier gibt
herzliche liebe Grüsse
Rahel
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Leben, Lieben, Lachen mit Lust und Leidenschaft
Liebe Rahel, Du kannst Dir
Liebe Rahel,
Du kannst Dir nicht vorstellen wie sehr es mich freut,mich hier mit dir austauschen zu können!!!!!
Jetzt ist mir zum ersten mal richtig Bewusst geworden wieviel kraft es mich kostet immer ein Schild zur Abwehr bei mir zu haben(Bekantenkreis).Ich sollte mich einfach mal für neue bekanntschaften öffnen,denn es gibt wohl einfach Zeiten in denen man sich in der Entwicklung zu stark von einander trennt.Es wird mir nicht leichtfallen zu gewissen Leuten den kontakt zu lockern aber es muss wohl sein denn es ist zu ermüdent.
Waldkindergärten kann man mit normalen Kitas garnicht vergleichen,denn ich finde die Kinder haben da alle möglichkeiten sich frei zu entfalten,sie erleben die vier Jahreszeiten WIRKLICH und was gibt
es schöneres als mit unserer Natur und Tierwelt zusammen zu sein!!!!!!
Oben auf desBergesspitze sitzt ein Zwerg mit seiner Mütze..... das ist Dir bestimmt sehr bekannt
Das ist super Spitze ober Spitze was du da leistest und vermittelst!!!!
Ich bin richtig fröhlig!!!
ganz liebe Grüsse
Anna
Hallo ihr! Ich lese mit
Hallo ihr!
Ich lese mit Interesse, Anteilnahme aber auch Verwunderung eure Beiträge.
Die Verwunderung kommt von der Ablehnung von Kitas, wie ich sie bei euch erlebe. Wie kommt es dazu?
Versteht mich recht, ich würde es nie übers Herz bringen, ein Kind im Babyalter in eine Krippe zu geben. Aber bei Kindern ab etwa 1,5 erlebe ich immer wieder, wie sehr sie den Kontakt zu anderen Kindern suchen. Manche, die ich kenne, sagen am Morgen zuallererst, und zwar mit leuchtenden Augen, die Namen ihrer Spielfreunde.
Mich interessiert, mit welcher Begründung ihr eine Kita ablehnt.
Persönlich erging es mir mit dem eigene Kind so, lange ists her, dass ich froh war, sie ab 1,5 stundenweise in eine sehr nette kleine Betreuungsgruppe geben zu können, sonst wäre ich durchgedreht. Ich bin ja nicht nur Mutter, sondern auch Frau, Mensch, Künstler etc. und will mich nicht auf eine Rolle beschränken.
Erlebt ihr das anders?
Ich bin ja nicht nur Mutter, sondern auch Frau, Mensch, Künstler
Ich bin ja nicht nur Mutter, sondern auch Frau, Mensch, Künstler etc. und will mich nicht auf eine Rolle beschränken.
Erlebt ihr das anders?
auf diese Frage kann ich nur mit einem JA antworten, Ich bin Mutter aus Leidenschaft, habe mich entschlossen Kinder zu haben und sehe daher meine Rolle voll als Mutter, was jedoch alles andere nicht ausschließt *zwinker* ich war sogar noch in der Stillzeit einen ganzen Tag getrennt von meinen Kindern auf der Piste im Schnee und hab dort einfach die Milch abgepumt, (Kind war sogar krank! hatte Grippe, doch ich wusste das meine eigene Mama das genauso gut kann wie ich und von daher war mir damals wichtig das ich Zeit für mich habe) ich denke es ist sogar wichtig das wir uns weiterhin als Mensch mit eigenen Bedürfnissen sehen nur dann können wir uns voll und ganz auf die Bedürfnisse des Kindes einlassen. So seh ich das jedenfalls. Wenn wir uns aufgeben oder aufopfern in einer Rolle als Mutter so kommen wir irgendwann an einen Punkt der uns verzweifeln lässt und dann herrscht Chaos.
Also von daher ist ALLES nur eine Frage der Organisation und des Umgangs mit der Situation. Die Frage nach dem Fokus, was ist gerade wichtig.
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alles zu seiner Zeit
Hallo Ninera,
Eigentlich sind Kitas ja eine gute sache denn nicht jeder hat das Glück bei seinem Kind bleiben zu können.Aber ich bin mir super sicher das meine Kinder leuchtende Augen haben wenn wir ihre Spielkamaraden sind und wir umgekehrt genauso!!!
Alles braucht seine Zeit,wenn ich über mich hinauswachsen will,muss ich erst in mich hinab steigen können.Bessere Helfer als meine Kinder gibt es für diesen Weg nicht!!!!!!
Eine Erzieherin im kita hat ne menge unterschiedlicher Kinder in ihrer Gruppe,da ist es doch realistisch das sie meinem kind niemals gerecht werden kann.
Wir gehen regelmässig zum turnen,reiten,spielplatz u.s.w. und das verhalten meines kindes mit den anderen Kindern ist seinem Alter entsprechend wunderbar!!!
Man bekommt doch heute keine Kinder, damit man im alter gesichert ist, so einfach ist die "Erziehung" nicht mehr. Wir brauchen Kinder die ,wenn sie erwachsen sind gutes tun und nicht nur davon reden.
wir als Eltern sind die besten Vorbilder,damit unsere Kinder es Verinnerlichen können.
Nehmen wir mal das Beispiel von wegen BIO sprit,sowas hirnrissiges denn um da dran zu kommen werden hunderte von Tieren und Bäumen verbrant auf UNSERER Erde.
Diese Trauer ,Wut und den drang etwas zu retten (verbessern) kann mein Kind IN DIESEM Alter am besten von uns empfangen.
Als wir unser erstes Kind nur hatten ,ging es mir nicht so wie dir,denn ich hatte genug Zeit für meine Intressen. Jetzt da wir zwei kleine Kinder haben sieht es natürlich etwas anders aus.
Aber das wirklich wesentliche was mich als Mensch vernünftig weiterwandern lässt(tief in sich rein horchen)lerne ich jetzt dank meiner Kinder!!!!!!!Natürlich bin ich manchmal froh wenn beide schlafen.Dann kann ich ganz in Ruhe baden und ein schönes Buch lesen.
Hoffe das ich dir Antwoten konnte :)
Liebe Anna, ich diskutiere
Liebe Anna,
ich diskutiere gern mit ein wenig Provoikation, denn das hilft weiterzudenken. Nimm es bitte nicht persönlich. Mein provokative Frage lautet:
Könnte es ein, dass euch das Kind helfen soll, eure Ideale zu verwirklichen und wird nicht gerade das nicht dem Kind gerecht?
Was ist, wenn du ein Kind hättest, dass sich entscheidet, dass ihm zB. Umweltschutz egal ist, weil ihm irgendetwas anderes wichtig ist? (In der Pubertät werte ihr so etwas möglicherweise erleben.) Wie würdest du damit umgehen?
Ich sage, Vorsicht, das Kind ist nicht dazu da, deine Ideale zu leben.
Soweit die Provokation.
Natürlich gab und gebe ich Kindern in meiner Verantwortugn Werte mit, und, wie sollte es anders sein, mein, bzw. die der Eltern und meine.
Kinder sind immer Entwicklungshelfer, und ich habe in den vergangenen zwei Jahren viel gelernt.
Aber ich suche auch andere "Orte" um zu lernen, die von Kindern unabhängig sind (Mann- Frau- Beziehung, Freundschaft, Arbeit usw).
Vielleicht sind manche Frauen einfach mehr Mutter als andere? ;)
Hallo Ninera, wenn ich mein
Hallo Ninera,
wenn ich mein geschriebenes lese kann ich verstehen warum du denkst,das ich nur auf diese weise lerne.Aber dem ist überhaupt nicht so. Ich werde dir mal einen Einblick geben.Ich habe eine Ausbildung gemacht,habe dann eine Zeit lang in diesem Beruf gearbeitet,bin dann davon abgezweigt und habe mich dann in eine bestimmte richtung spezialisiert denn im Sozialem Bereich gibt es viele möglichkeiten.
Meine Freizeit galt meinen intressen nachzukommen.
In dieser Zeit lernte ich meinen GEIST zu ÖFFNEN und nicht stur an meiner Meinung fest zu halten!!!! (natürlich auch viele andere kostbare dinge)
Denn nur so kann man lernen und neues Erfahren!! JETZT LERNE ich durch meine Kinder!!!
Kind gerecht? Mit der Natur im Einklang zu leben empfindest du einem Kind gegenüber als nicht gerecht??????
Pubertät? ich glaube an meine Kinder und möchte keine Zeit darauf verschwänden was sein wird, sondern ich lebe mit meinen Kindern hier und jetzt.
Ideale?Wir haben einige Tiere,wir bauen unser eigenes Gemüse an um mich kurz zu fassen wir leben im Rhytmus der Jahreszeiten und wir missachten gewisse Leute die unsere Erde AUSBEUTEN.
Was davon ist denn schädlich für Kinder?
Was soll ich meinen Kindern denn sonst vorleben,vieleicht wie man am besten die Augen,Ohren und den Mund geschlossen hält???
Wir lassen unseren Kindern Bewegungsfreiheit genauso wie Gedankenfreiheit.
Hoffe ich konnte Dir Deine Sorge nehmen
Hallo Anna, ich glaube,
Hallo Anna,
ich glaube, deine Thematik ist sehr komplex, das heisst, du hast nicht nur ein Thema sondern meherere (Deine Mutter, der Tod des Bruders...).
Wenn es euch so gut geht mit den Kindern , ist es doch in Ordnung. Einzige Anmerkung, wie meine Vorschreiberin: In den ersten Lebensjahren wird die Basis gelegt für vieles, ua. Sozialverhalten. So viel wie zwischen 0 und 3 Jahren lernt ein Mensch nie wieder. Also dann...
Die Familie seid ihr!
Hi Anna Wow.. herzlichen
Hi Anna
Wow.. herzlichen Glückwunsch zu Eurer Entscheidung das Kind nicht in den KiGa zu stecken.. ich finde das klasse.. mich würde interessieren was die Beweggründe dafür waren.
Und ich meine vor 3 Jahre ist es auch noch recht früh das Kind alleine aufräumen zu lassen. Wobei der große mit seinen 3 Jahren ruhig auch mal mithelfen kann spielerisch aufzuräumen, früh übt sich und gelernt ist gelernt *zwinker*
Solange Du und Dein Mann wissen was ihr wollt und Euch dabei wohl fühlt ist doch alles bestens.. andere meinen oft es besser zu wissen.. zudem seid ihr erst seit 3 Jahren Eltern.. da lernt ihr ja auch noch. Also immer locker bleiben und das Eltern sein genießen.
Bei mir war das die ersten 3 Jahre ähnlich, ich hab auch ganz anders meine Kinder "erzogen" als ich selbst erzogen wurde und wurde dadurch ein bisschen kritisiert. Jedem das SEine ;)
Alles Liebe und herzliche Grüsse
Rahel
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Leben, Lieben, Lachen mit Lust und Leidenschaft
http://www.blogigo.de/Rasselbande_Freiamt
was unsere beweggründe waren
Hallo Rahel,
Wir waren erst garnicht sicher,also haben wir ein paar leute gefragt warum sie den Kindergarten so wichtig nehmen. Es kamen immer die selben Antworten wie z.b. das Sozialverhalten erlernen oder Reime und Lieder zu lernen.
Wir finden das unsere Kinder all das mit uns machen sollen,da wir als Eltern so viel bessere einsicht in ihre intressen bekommen und sie richtig erkennen können.
Diese kostbaren Jahre der Geborgenheit ist unserer Meinung nach der beste Wanderweg fürs Leben.
Wie können unsere kinder all die wichtigen Dinge erfahren,natürlich mit uns gemeinsam!!!!!!
Aus eigener Erfahrung empfinde ich das der Kindergarten zu überbewärtet wird.
Liebe Rahel
vielen dank das du mir geschrieben hast
Zuspruch
Ich kann Dir auch sehr nachfühlen. Da meine Mutter nicht mehr lebt und mein Vater und meine Schwiegermutter recht weit weg von uns wohnen, habe ich nicht so viele direkte Konflikte wegen der Erziehung mit ihnen. Das läuft mehr so verdeckt. Meistens kann ich damit gut leben, aber ab und zu kränkt es mich auch, vor allem natürlich bei meinem Vater, weil da halt die ganze Familiengeschichte reinspielt. Echt cool finde ich meinen Bruder, der auch der Pate von meinem Sohn ist. Der hat zwar selber keine Kinder, hat aber sonst mit Kindern zu tun, und interessiert sich von daher für pädagogische Themen. Er hat zwar zum Teil weiterhin ganz andere Ansichten, aber er kann gut damit umgehen, dass wir einiges anders machen, und vor allem akzeptiert er unseren Sohn so, wie er ist. Das ist übrigens das, was mich immer wieder am meisten kränkt: dass die Leute ihn nicht so annehmen, wie er ist, und immer an ihm was rummachen wollen. Was natürlich auch wieder mit meiner Vorgeschichte zu tun hat ;-)
Als unser Sohn klein war, habe ich anfangs versucht mit ihm auf öffentliche Spielplätze zu gehen, wenn auch andere Mütter mit Kindern da waren. Ich habe bald damit aufgehört, da es einfach nicht ging. Wir haben ihn bewusst in der Bewegung sehr frei gelassen und ihm möglichst wenig "nachgeholfen", was eine super Erfahrung war und ich sofort wieder so machen würde. Aber sobald wir mit andern Müttern zusammen waren, haben die einfach ständig eingegriffen und ihn auf Geräte gehoben oder ihn aufgenommen, wenn er hingefallen war, ohne überhaupt zu schauen, ob er das möchte usw. Daher sind wir dann einen sehr einsamen Weg gegangen. Zum Glück fanden wir schliesslich eine Familie, die sich zwar äusserlich sehr von uns unterschied, deren Grundkern aber auch auf einen möglichst einfühlsamen Umgang mit dem Kind beruhte, und daraus entstand eine wunderbare Freundschaft. Leider sind wir jetzt örtlich getrennt, und ich vermisse sie immer noch sehr schmerzlich.
Heute ist unser Sohn schon 9, und besucht eine freie aktive Schule, an deren Gründung wir beteiligt waren. Natürlich war damit auch eine Hoffnung verbunden, dass wir so mit anderen Familien zusammen kommen, die einen ähnlichen Weg gehen. Dies hat sich auch erfüllt, wenn auch leider bisher nicht im erträumten Ausmass. Wir sind noch sehr wenige, der Weg ist steinig, und einige sind leider auch wieder abgesprungen, was jedes mal sehr schmerzt.
Natürlich fällt unser Sohn weiterhin auf, weil er in diese besondere Schule geht. Viele denken wohl, dass mit ihm etwas nicht stimmt (wir sind hier auf dem Land). Das gute ist, dass er inzwischen schon selbst sehr stark für seine Schule und was dahintersteht einsteht. Es ist sehr ermutigend, das zu sehen.
Lass Dich nicht von Eurem Weg abbringen! Es ist doch toll, dass Du einen Partner hast, der diese Haltung mit Dir trägt! Wie viele Frauen finden nicht einmal bei ihrem Partner die entsprechende Unterstützung! Solange es für Euch stimmt ist doch alles in Ordnung. Und ihr müsst ja auch nicht alles "richtig" machen, sondern habt genau wie alle andern das Recht, zu lernen. Die Kinder zeigen uns ja bekanntlich den Weg ;-)
Für mich selbst habe ich vor eine Weiterbildung zu gewaltfreier Kommunikation zu machen. Vielleicht lerne ich da ja endlich, wie ich auch mit meinem Vater über diese Dinge reden kann.