Hallo Ihr Lieben,
jetzt komm ich mal mit etwas brisantem. Ich (30), habe 3 Kinder (10, 3 1/2 Jahre und 10 Monate). Ich frage mich derzeit, ob es wirklich noch sinnvoll ist, Kinder in den Kindergarten und in die Schule zu "stecken". Ich wähle ganz bewusst dieses Wort "stecken", da es mir wirklich wie abschieben bzw. unterbringen vorkommt. Mein großer Sohn ist ein total intelligentes Kind, wird aber in der Schule zusehends verblödet. Mittlerweile hat er ne glatte 5 in Mathe und hat keine Lust mehr etwas daran zu ändern, da wie er sagt, sowieso nichts mehr dran zu machen ist. Er beschwert sich oft, dass der Stoff in der Schule allgemein und fachspezifisch a) viel zu schnell, b) viel zu unpersönlich und c) total verallgemeinernd beigebracht wird). Auf den einzelnen Schüler wird null eingegangen. Und überhaupt, was lernen die da unseren Kindern eigentlich? Ich finde es alles totalen Müll. Normalerweise sollten doch die Kindern von Ihren Eltern lernen, wie man sein eigenes Leben gestalten kann. Nicht Grammatik und Matheformeln, sondern Vertrauen, Liebe zur Natur und zu anderen Menschen, ..... sollten auf dem Lehrplan stehen. Mein mittlerer Sohn geht nicht in den Kindergarten, da er von sich aus gesagt hat, da will er nicht hin, da ist es so langweilig. Was sagt uns das? Dass schon dreijährige nicht mehr gefördert und unterstützt werden, sondern nur mit "Kinderkram" ruhiggestellt. Von " für das Leben lernen", kann ich in unserem Lande nichts entdecken.
Es wäre schön, wenn sich noch mehr Eltern mit ihren Erfahrungen melden würden und mir eventuell Tipps gäben, wie ich meine Kinder zu Hause fördern und für das Leben fit machen kann!!
Viele Liebe Grüße an alle
stimme dir zu!
Liebe Almalelu,
ja, ich sehe es inzwischen auch so: dass Schule Un-Sinn ist! Dass Kinder ohne bestimmt besser lernen können - und zwar zu ihrer Zeit, das was sie gerade brauchen und interessant finden. Ich denke auch, dass sich unsere materiell reiche Gesellschaft genau das "leisten" sollte, und dann drauf käme wie viel mehr Potential der einzelne dadurch verwirklichen könnte als durch diese krankmachende Gleichmacherei, wie sie derzeit üblich ist...
Und ja, ich finde auch, dass es eine Form von Abgeben und Abschieben der Kinder ist, wenn sie in diversen Institutionen untergebracht werden - bei uns inzwischen mit 2 Jahren oder noch früher. Dem wird allerdings das Mäntelchen von "es ist gut fürs Kind!" umgehängt und als Mutter /Eltern ist man fast verantwortungslos, wenn man da nicht mitmacht! Oder die kranke, klammernde Mutter...
Die echten Bedürfnisse der Kinder sind nirgends ein Thema (außer hier :-). Wäre wohl auch viel zu schwierig...
Ich kann dir ein paar Websites empfehlen, die mir sympathisch sind, wo ich das Gefühl habe, dass andere auch so ähnlich denken und fühlen:
www.diefreilerner.eu
www.pro-lernen.ch
www.green-witch.net/freilernerforum
Ganz liebe Grüße,
Heidi
Ist Schule wirklich noch sinnvoll...
Um es kurz zu machen: Wenn es irgendwie möglich ist, unterrichte deine Kinder zu Hause. Weiterführend: Philadelphia Schule, www.philadelphia-schule.de
Wegen rechtlicher Bedenken: www.zds-dzfmr.de
Gruß
James
ein film der dich interessieren könnte
hier ein link, der für dich interessant sein könnte
http://www.tologo.de/schulfrei-dvd/
Die Dokumentation „Schulfrei“ porträtiert drei deutsche Familien, die sich für ein freies, selbstbestimmtes Lernen zu Hause entschieden haben. Es geht dabei um die Selbstbestimmung der Kinder und die Sorge, dass die Kreativität, die Lern- und Lebensfreude der Kinder durch die Schule gebremst werden könnten; nicht jedoch um die Verwirklichung religiöser oder ideologischer Ideale.
Der Film zeigt, wie ein Leben ohne Schule für deutsche Familien konkret aussieht. Er gewährt Einblicke in den Alltag frei lernender Kinder und Jugendlicher und rüttelt an dem weit verbreiteten Dogma, dass das Lernen und die Sozialisation der Kinder nur in einer Schule stattfinden kann.
„Schulfrei“ gibt einen Einblick, welchem Stress Familien aufgrund der restriktiven gesetzlichen Handhabung in Deutschland ausgesetzt sind, will aber Mut machen, sich dieser spannenden und zukunftsweisenden Thematik zu nähern. Denn eines lässt sich zweifelsfrei feststellen: Entschultes Lernen eröffnet neue Lern- und Lebensperspektiven sowohl für die jungen Menschen als auch für die beteiligten Eltern.
Auf der Website sind auch jede Menge weitere links zum Thema
Vielen lieben Dank für den
Vielen lieben Dank für den Tip!!!!!!!!!!!!