Marie Martin
"Das schmeckt nach Strom!"

"Das schmeckt nach Strom!"

Hochsensible Kinder sind einfach anders

Laut der Psychologin Elaine Aron, einer Pionierin auf dem Gebiet der Hochsensibilität, sind etwa 15 % der Menschen HSP, Highly Sensitive Persons. Das bedeutet zunächst einmal nur, dass diese Kinder eine andere Reizschwelle haben als andere. Sie nehmen überdurchschnittlich viele Reize auf und sind folglich schneller überreizt als andere. Segen und Fluch zugleich.
Da sie so viel und vielfältig wahrnehmen, sind hochsensible Kinder schneller überfordert, brauchen mehr und längere Ruhe- und Verarbeitungsphasen und sind in vielerlei Hinsicht einfach anders. Hochsensibel meint also nicht eine höhere emotionale Kompetenz, sondern zunächst einmal eine neurologische Besonderheit.

Maria Montessori

"Ich versuche im Kind den Menschen zu entdecken"

Maria Montessori – Eine große Pädagogin

Über 100 Jahre ist es her, dass Maria Montessori ihre erste Casa dei Bambini eröffnete. Wer war diese Frau, die eine weltumspannende Bewegung begründet hat? Wie kam sie zur Pädagogik und wie war ihr eigenes Leben mit ihren Ideen verbunden? Wir begeben uns auf eine Spurensuche...

"Viele, die mich nicht verstanden haben, glauben, ich sei eine sentimentale Romantikerin, die nur davon träume, Kinder zu sehen, sie zu küssen, ihnen Märchen zu erzählen, dass ich Schulen besuchen möchte, um ihnen zuzusehen, sie ans Herz zu drücken und ihnen Karamellen zu schenken. Sie ermüden mich! Ich bin eine streng wissenschaftliche Forscherin, kein literarischer Idealist wie Roussseau. Ich versuche im Kind den Menschen zu entdecken, in ihm den wahren menschlichen Geist, den Plan des Schöpfers: die wissenschaftliche und religiöse Wahrheit zu sehen. Zu diesem Zwecke wende ich meine Studienmethode an, die das Wesen des Menschen respektiert. Ich brauche den Kindern nichts beizubringen. Sie sind es, die mich belehren, wenn man sie in eine günstige Umgebung bringt, sie offenbaren mir, solange ihre Seelen noch nicht verunstaltet sind, spirituelle Geheimnisse."

Kind klettern Frau EntdeckungsRaum

Im EntdeckungsRaum Freiburg

Eltern lernen, die Kompetenzen des Kindes wahrzunehmen

Marie Martin im Gespräch mit Christina Heilig-Friedrich

Christina Heilig-Friedrich leitet den Mir-Kindern-wachsen-EndeckungsRaum in Freiburg. Hier spricht sie darüber was diese Art von Elten-Kind-Gruppen auszeichnet, für wen sie geeignet sind und wieso sie die Arbeit auf keinen Fall mehr missen möchte.

Viele kleine Glücksinselchen...

Inseln des Glücks

Übungen zur Lebensfreude und Selbstunterstützung

Stellen Sie sich geistig so darauf ein, dass Sie im Alltag die Momente von Freude oder sogar Glück stärker beachten und mehr und mehr in ihr Bewusstsein treten lassen. Suchen Sie sie wie mit einer Art innerem Scheinwerfer und halten Sie inne, um sie besser genießen zu können.

Pestalozzi mit den Waisenkindern in Stans

"Glaube an dich selbst, Mensch!"

Johann Heinrich Pestalozzi – Ein großer Pädagoge

Mythos und Wahrheit um den Schweizer, nach dem zahlreiche Kindergärten und Schulen benannt sind und der international immer noch der bekannteste deutschsprachige Pädagoge ist. Pestalozzis langes Leben von 1746-1827 umfasste die großen Umbruchsjahre der europäischen Geschichte: Von den feudalistischen Strukturen des 18. Jahrhunderts hin zur Emanzipation des Menschen und zu demokratischen Strukturen in Staat und Gesellschaft. Zugleich offen für die Forderungen der Französischen Revolution und enttäuscht über deren Auswüchse, reflektierte er in seinen Schriften die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit. Was er geschrieben hat, kommt uns heute wegen der teils sehr bildreichen nicht pathosfreien Sprache und umständlichen Satzstruktur eher fremd vor und vieles ist inhaltlich noch der Zeit verhaftet. Wer den Zugang findet, liest aber oft auch eine sehr musikalische und kraftvolle Sprache.

Vater Junge Herbst Baum Spiel

Vater sein!

Ein Gespräch mit Professor Wolfgang Roth

Was bedeutet es Vater zu sein und wie hat sich die Vaterrolle im Laufe der letzten Jahr verändert? Marie Martin sprach darüber mit Wolfgang Roth, Professor für Psychologie. Er selbst hat drei leibliche Kinder und zwei Stiefkinder und im Laufe seines Lebens verschiedene Konstellationen im Zusammenleben mit Kindern kennengelernt.

Hand Kind Pfütze

Ausgespielt?

Ein Plädoyer für die Freiräume der Kindheit

Kindererziehung ist in. Sogar Tennisspieler Boris Becker hat inzwischen einen Erziehungsratgeber veröffentlicht. Buchhandlungen quellen über von Erziehungsratgebern, Prominente zeigen sich mit Neugeborenem auf der Titelseite von Magazinen und die Politik verspricht Bildungsgutscheine und bessere Kinderbetreuung. Allerorten ist der Förderwahn ausgebrochen, um das Kind, das mehr Prestigeobjekt ist als Familienmitglied, zu Hochleistungen anzuspornen.

Mädchen Kopfhörer Medien glotzen innere Festplatte

Formatierung der inneren Festplatte

Die regelmäßige Nutzung von Bildschirmmedien verändert das Gehirn unserer Kinder

Viele Kinder und Jugendliche haben ihr eigenes Fernsehgerät und ihren eigenen Internetzugang. In den USA verbringen bereits Zweijährige täglich zwei Stunden vor dem Fernseher. Mahner vor übermäßigem Fernsehkonsum werden gern als altmodische Kulturpessimisten abgetan, dabei wird jetzt erst deutlich, was für Auswirkungen der Konsum wirklich hat. Das Sitzen vor dem Fernseher stellt mittlerweile die häufigste Ursache für Übergewicht dar sowie für Krankheiten, die eigentlich erst im Alter auftreten, wie Typ II Diabetes, der so genannte Altersdiabetes.

Raum geben

Der innere und äußere Raum für das Kind

Über die Ursprünge des Vereins und den Kern unserer Arbeit

Kinder brauchen einen offenen Raum, in dem sie geschützt sind und unterstützt werden – sie brauchen keine zusätzlichen Grenzen. Natürliche Grenzen sind einfach da – wir und unsere Kinder stoßen ständig gegen sie. Wie können wir uns selbst und unsere Kinder auf solche Situationen vorbereiten?

Lienhard Valentin und Katharina Martin sprechen darüber, wie wir Vertrauen in uns selbst und unsere Kinder entwickeln können und wie Kinder in einem vorbereiteten Raum ihren Forscherdrang ausleben können und kreative Lösungen finden, an denen ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen wächst.