Ohne Asseln keine Pommes?
Wie aus Laub Erde entsteht
Naturerlebnistipp Herbst
In einem Hektar Laubwald fallen jedes Jahr 4 Tonnen Laub von den Bäumen und die Blätterschicht bedeckt den Boden fast 5 cm hoch. Trotzdem häufen sich im Laufe der Jahre unter einem hundertjährigen Baum nicht 5 m Laub an. Wieso das so ist, kann man beobachten uns sogar fühlen.
Leibspeise für Ungeziefer © tamburix/flickr
Zum Glück gibt es nämlich unzählige kleine Helfer, die die Blätter fressen und so zu neuer Erde verarbeiten. Deshalb gäbe es ohne diese, zu Unrecht als „Ungeziefer“ verschrieenen, Winzlinge weder Pommes noch irgendeine andere Leibspeise für uns! Denn wo sollten wir Kartoffeln, Rüben, Tomaten oder Salat sonst anbauen?
Und nicht nur wir, sondern auch jedes Tierchen hat sein Lieblingsgericht:
Springschwänze knabbern z.B. Fenster in die Blätter, Asseln mögen am liebsten den Rand usw. Schauen Sie sich doch einmal den Boden und seine Bewohner genauer an!
Eine Becherlupe und Bestimmungshilfen sind dabei ganz nützlich. Lassen Sie Springschwänze auf Ihre Hand hüpfen, warten Sie geduldig bis sich der Saftkugler wieder „entrollt“ oder lassen Sie sich von den niedlichen Beinchen der Schnurfüßler kitzeln.
Erschienen in der Zeitschrift "Mit Kindern wachsen", Ausgabe:
Nähere Details können Sie der Creative Commons Lizenz entnehmen, der dieser Beitrag unterliegt. Urheber: Arbor Verlag/Sandra Knümann


