Mädchen Spiegel Kuss Leben mit Kindern

Das Leben mit Kindern genießen

Wie wir die Selbstbestimmung unserer Kinder von Geburt an unterstützen

Interview mit Naomi Aldort

Was für Bedürfnisse haben unsere Kinder? Wie viel Liebe können wir ihnen geben? Was machen wir, wenn unsere Kinder sich heftig streiten? Die Familientherapeutin Naomi Aldort stellt in ihrem Buch Von der Erziehung zur Einfühlung einen Ansatz mit sehr interessanten Antworten dar. LiesLotte-Redakteurin Gabi Cyran-Sylla war vor allem von den Themen „Selbsterkenntnis der Eltern“, „Eltern wachsen mit ihren Kindern“, „bedingungslose Liebe“ sowie die „Wertschätzung gegenüber unseren Kindern“ berührt. Sie interviewte Naomi Aldort um mehr über ihren Ansatz zu erfahren.

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Zukünftige Wettbewerbsfähigkeit vs. gegenwärtiges Glück

Ein Gespräch mit William Crain

William Crain, Professor für Psychologie, Autor und Gesellschaftsaktivist spricht über seinen Ansatz der kindzentrierten Pädagogik und darüber, dass jedes Kind das Recht zum Spiel hat. Gerade heute ist dieses Thema wieder brennend aktuell und es ist wichtig die Diskussion um Lernen und Leistung der Schüler immer wieder neu zu führen und neu zu überdenken.
Über High-Tech-Geräte an modernen Schulen, verplante Nachmittage und die eigentliche Natur(verbundenheit) unserer Kinder…

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Wenn Kinder nicht gehorchen

„Wir müssen jetzt gehen" - oder doch nicht? – Fragen an Naomi

Woher wissen Sie, was Sie in einem bestimmten Alter von Ihrem Kind erwarten können? Meine Antwort lautet: beobachten Sie es. Was das Kind tut, ist der lebende Beweis dafür, was es tun sollte. Das Gleiche gilt auch für Sie: Sie tun die ganze Zeit Ihr Bestes und jeder Versuch von außen, Sie zu verändern, stört nur. Ihr Kind wird so schnell erwachsen wie es ihm möglich ist. Wenn jemand so schnell rennt wie er kann, kommt er durch Anschieben nur zu Fall.

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Muss mein Kind meditieren?

Ein entspannter und spielerischer Ansatz hilft mehr als Grenzen und Zwang

Sollten Kinder meditieren? Ist das der Weg, wie sie achtsam mit sich und der Welt umgehen können?
Egal in welchem Alter, manche Kinder können und wollen einfach still sitzen und andere nicht. Die Fähigkeit eines Kindes, zu meditieren, schwankt und hängt mit seinem Vermögen zusammen, seine Aufmerksamkeit zu steuern und aufrechtzuerhalten. Es gibt aber Möglichkeiten unseren Kindern dabei zu helfen dieses Vermögen auszubauen – und dazu brauchen wir sie weder zu zwingen, noch zu drängen.

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Dem Plan der Natur folgen

Wie wir Kinder in den ersten Lebensjahren begleiten können

Eltern sein ist nicht immer einfach. Es gibt so viele Möglichkeiten und natürlich wollen wir nur das Beste für unsere Kleinen. Dann fühlen wir uns schnell überfordert und wissen nicht woran wir uns orientieren können. William Crain schlägt vor, sich nicht von unterschiedlichen Ansätzen und Theorien verrückt machen zu lassen, sondern auf den Entwicklungsplan der Natur zu vertrauen. Denn eigentlich wissen unsere Kinder intuitiv ganz gut was sie brauchen um sich optimal zu entfalten.

„Das ist nicht fair! Ihr seid so gemein!“

„Das ist nicht fair! Ihr seid so gemein!“

Warum Bestrafung versagt

Dass es nicht funktioniert, Kinder zu bestrafen, ist angesichts der vorhandenen Forschungsergebnisse kaum zu leugnen. Schwieriger ist es, mit Sicherheit zu sagen, warum Bestrafung nicht funktioniert. Dennoch können wir einige Vermutungen wagen.

Zusammen auf die Reise gehen

Für Kinder gibt es keine universellen Regeln und Rezepte

Wie sich gestresste Eltern helfen können und was Kinder brauchen, um einmal selbstbestimmte, verantwortungsbewusste Erwachsene zu werden

Christian Fauth im Gespräch mit Lienhard Valentin

Für Kinder gibt es keine Bedienungsanleitung. Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist einzigartig, und das Gleiche gilt natürlich auch für die Eltern.
Dennoch: Aus einer Kinderstube muss keine Kampfzone werden. Gerade weil in hohem Maße die Erfahrungen, die wir in unseren ersten Lebensjahren machen darüber entscheiden wie wir leben und was wir sind. Dieses Wissen ist heute Allgemeingut und Eltern geben in aller Regel ihr Bestes, um ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

"Ich bin aber noch gar nicht müde..."

Zen in der Kunst des Zu Bett-Gehens

oder: Die Mär vom Zu-Bett-Gehen

Viele von uns haben genaue Vorstellungen, wann das Kind ins Bett gehen soll. Kinder wollen jedoch selbst über ihre Schlafenszeit entscheiden. Das führt unweigerlich zu Konflikten. Doch ist das nötig oder gibt es eine einfache Lösung für dieses Problem?
Naomi Aldort schreibt über die acht häufigsten Glaubenssätze des Zu-Bett-Gehens und erklärt, warum man es sich selbst und seinen Kindern oft unnötig schwer macht.

Machtspiele Kind Beißen Löwe brüllen Spiel

Was tun, wenn Kinder beißen?

Bedürfnisse, die dahinter liegen können – Fragen an Naomi

Beißen ist aggressives Verhalten – ganz ähnlich wie Schlagen, Herumwerfen von Gegenständen, Schubsen oder an den Haaren ziehen. Wenn ein Kind hin und wieder beißt, kann dies in friedlicher Absicht geschehen und es hört bald wieder damit auf; wiederholtes Beißen hat allerdings tiefere seelische Ursachen, denen wir Beachtung schenken sollten. Ein Kleinkind hat noch nicht die Möglichkeit, sich sprachlich differenziert auszudrücken; wenn es frustriert ist, benutzt es seinen Körper, um sich mitzuteilen und um sich von seinem Schmerz zu befreien.

Zeitgeist?

Das Leben mit Kindern im Spannungsfeld von Familie und Gesellschaft

Zeitgeist ist Disneyland, Fernsehen, Computerspiele und Allradantrieb

Die Familie befindet sich in einem – zumindest gesamtgesellschaftlich betrachtet – desolaten Zustand. Viele betrachten sie als Auslaufmodell und in der Tat sieht sich die Kleinfamilie enormen Zwängen ausgesetzt, sodass in Frage steht, wie sie ihre inneren Probleme meistern kann.
„Das Familienproblem ist eines der brennendsten unserer modernen Gesellschaften“ schreibt Iris Radisch 2007 in einer Ausgabe der ZEIT. Der Druck, der auf der Familie lastet, ist vielfältiger Art. Die Bedrohung der Arbeitsplätze, die unmenschlichen Leistungsanforderungen an den einzelnen Erwerbstätigen in vielen Bereichen des Berufslebens sowie ungerechte Bezahlung sind nur ein Aspekt. Die Auswirkungen unseres gesellschaftlichen Handelns auf unsere Umwelt stellen einen weiteren Aspekt dar.