Liebe Alle in diesem Forum
Es ist wunderbar gibt es dieses Forum. Vielen Dank.
Seit gut einem Jahr Mutter, wachse ich täglich mit meiner kleinen Tochter. Ja, "mit Kinder wachsen" wurde zu meiner inneren und äusseren Ausrichtung. Wenn immer möglich übe ich mich auch in formeller Meditation. Da, gibt es ja die wunderbare CD "Achtsame Eltern- Glückliche Kinder".
Ich merke nun in den letzten Wochen, dass meine eigene Geschichte nach oben drängt. So bin ich innerlich oft damit geschäftig, und habe mühe mit meinem Kind ganz präsent zu sein. Zeitweise fühle ich mich geflutet, von den Gefühlen. Ich kann sehr gut nach empfinden was passiert. Bin sehr dankbar, dass mit meiner Tochter, ein Stück Heilung meiner Geschichte möglich wird. Ich suche nun neue Wege, wie ich mit diesen, teilweise intensiven Gefühle, umgehen kann. Ihnen einen guten Raum geben und trotzdem noch anwesend sein.
Hat jemand Erfahrungen und Lust sich auszutauschen?
Ich freue mich und grüsse herzvoll
Regina Schmid
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Kommentare
Lebensgeschichten
Liebe Regina,
oh ja, das kenne ich und ich kenne auch noch andere Frauen, denen es so ergeht. Das Leben mit dem Kind bringt eigene Geschichten nach oben und wir wollen sie ansehen, obwohl der Alltag einem keine Zeit dafür lässt. Bleib achtsam mit dir und wann immer möglich, bleibe authentisch. Erkläre deinem Kind, dass du traurig bist, dass es nichts mit ihm zu tun hat, dass jetzt Tränen geweint werden wollen und du danach wieder mit ihm bist. Es ist eine Gradwanderung zwischen dem Ausdruck von GEfühlen, die endlich rausmüssen und Anforderungen von außen, denen du auch gerecht werden möchtest.
Mir hat oft geholfen, dass ich dann erstmal alles in ein NOtizbuch gekritzelt habe. Danach war ich meistens schon wieder "funktionstüchtig". Oder ich habe mit Wachsmalern schreckliche Bilder auf Papier gebannt und anschließend weggeschmissen. Nur wenn du dich selbst liebst und gut versorgst, kannst du auch dein Kind lieben und umsorgen.
Lieben Gruß
Kalli