Hallo,

Ich wünsche mir Anregung und Unterstützung zum Umgang mit dem Thema "Zähne putzen".

Meine Tochter ist 8 Jahre alt, wird im Mai 9J. Ich versuche das differenziert anzugucken, aber im Grunde ist dieses Thema schon immer sehr konflikt beladen gewesen. Sie sträubt sich sehr gegen das Zähne putzen bzw. versucht es zu umgehen. Es macht dabei wenig Unterschied, ob ich dabei bin oder nicht, ob sie es alleine machen kann oder Hilfe kriegt (die der Zahnarzt mir jedes Mal anrät...). Irgendwie ist die Situation total verwickelt und ich bin keineswegs entspannt, was die Lage ja naturgemäß nicht verbessert. Ich mache mir Sorgen, um ihre Zahnsubstanz. Sie hatte schon früh Füllungen in Milchzähnen und auch ein bleibender Zahn ist schon gefüllt. Sorge ist keine gute Ratgeberin, aber im Moment fällt mir nichts mehr ein. Ich habe das Gefühl, alle Wege probiert zu haben, und gleichzeitig den Eindruck, noch nicht zu verstehen, worum es (ihr) geht.

Ich dachte einen Zipfel zu erwischen als sie mir neulich erklärte: "Müssen" fände sie doof (das bezog sich nicht direkt aufs Zähne putzen, war mehr allgemein). Tja, da hat sie mein vollstes Verständnis und es passt super zu ihr, aber wie komme ich aus der Nummer raus. In Bezug auf Essgewohnheiten, ihre unglaubliche Liebe zu Naschkram und manches andere mehr ist es mir bisher immer gelungen, mit viel Geduld und Spucke abzuwarten und ihr zu ermöglichen ihren Weg zu finden bzw. mich von ihr belehren zu lassen, dass es auch andere Wege gibt. Aber an diesem Thema beißen wir uns "die Zähne aus".

Ideen? Anregungen? Erfahrungen?

Ich bin gespannt!

Herzliche Grüße,

Gundula