AmiKi – Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Die positiven Auswirkungen der Achtsamkeitspraxis sind inzwischen vielfach belegt und so liegt es nahe, auch Kinder und Jugendliche darin zu stärken. Das hat seine ganz eigenen Herausforderungen, denn je nach Alter, familiärem, sozialem und kulturellem Hintergrund braucht es unterschiedliche Angebote, um junge Menschen zu erreichen.

Gleichzeitig belegen zahlreiche Studien, dass auch Lehrkräfte oder pädagogische Fachkräfte selbst von einer solchen Praxis profitieren. So wird in dieser Ausbildung im ersten Teil ganz besonderen Wert darauf gelegt, wirksame Möglichkeiten der Stressbewältigung und Selbstfürsorge erfahrbar zu machen. Selbst wenn Sie bereits Fortbildungen oder Ausbildungen zur Praxis der Achtsamkeit besucht haben, ist es wertvoll, weitere aktuelle wissenschaftliche Impulse zu erhalten und die ganz persönliche Erfahrung damit in Bezug auf Ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu vertiefen. Denn wichtiger als jede Übung und jedes Curriculum sind die innere Haltung und die Beziehungsqualität von uns Erwachsenen.

Die AmiKi-Ausbildung vermittelt die Grundfertigkeiten, die notwendig sind, um Achtsamkeit auf nachhaltige und authentische Weise an Kinder und Jugendliche weiterzugeben und sie darin zu stärken. Die Basis hierfür bilden die beiden Säulen 'Selbsterfahrung' und 'theoretischer Input'. 

Achtsamkeit ist eine lebendige, erfahrungsgestützte Praxis, bei der Beobachten, Fühlen und liebevolles Zuwenden im Vordergrund stehen. So verstehen wir auch die AmiKi-Ausbildung als eine Reise der Selbsterforschung in der Beziehung zu Kindern und Jugendlichen.  

 

 

Aufbau der Ausbildung

1. Auftaktmodul und Orientierungswochenende*

Bedeutung und Aspekte der Achtsamkeit
Warum Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen bei uns Erwachsenen beginnt

2. Modul 

Selbstmitgefühl als Ressource für ein gelingendes (Arbeits)Leben

3. Intensiv-Seminar

Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen

4. Abschlussmodul

AmiKi in den eigenen individuellen Arbeitskontext integrieren
Austausch und Reflexion

 

* Um eine für Sie passende Entscheidung zu treffen, ob Sie die Ausbildung absolvieren möchten, wird das erste Wochenende zur Orientierung angeboten. Danach können Sie sich endgültig entscheiden.  

 

Inhalte der Ausbildung

1. Modul & 2. Modul 

Die ersten beiden Wochenenden drehen sich thematisch um Achtsamkeit, Stressbewältigung und Selbstfürsorge für Lehrpersonen und pädagogische Fachkräfte. Durch die zwei Säulen Selbsterfahrung und Theorie werden Grundfertigkeiten vermittelt, die notwendig sind, um Achtsamkeit auf nachhaltige und authentische Weise an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.

   • Einführung in die Achtsamkeit, Stressbewältigung und Selbstfürsorge
   • Erforschung der physischen und psychischen Ebene
   • Etablieren einer eigenen Achtsamkeitspraxis im Alltag
   • Wie kann Achtsamkeit für Kinder unterstützend sein?
   • Wodurch entsteht Stress, wie erkennen wir ihn und wie können wir ihm angemessen
      begegnen?
   • wesentliche Aspekte und Praktiken der Achtsamkeit, basierend auf der Arbeit von Jon
      Kabat-Zinn, Elemente des MSC-Programms nach Christopher Germer und Kristin Neff
      sowie Erkenntnisse zur Neuroplastizität des Gehirns nach Rick Hanson
   • verschiedene entwicklungspsychologische und bindungsorientierte Ansätze

 

3. Modul & 4. Modul 

Das Intensiv-Seminar sowie das Abschluss-Wochenende unterstützen die Auszubildenden, ein auf ihre persönliche Situation angepasstes Programm zu entwickeln. Im Vordergrund steht das Intensiv-Seminar als Praxisteil, in dem Arbeitsweisen und Übungen für Kinder und Jugendliche vorgestellt und ausprobiert werden. Zudem werden strukturelle und didaktische Möglichkeiten besprochen. Der praktisch-methodische Teil besteht aus Übungen zum gegenseitigen Anleiten, zum Reflektieren und aus Zeit des gemeinsamen „Spielens“. Darüber hinaus wird es Gelegenheiten für Austausch und die Entwicklung eines eigenen Programms geben.

Das Intensiv-Seminar ist thematisch und inhaltlich stark von der jeweiligen Referentin oder dem jeweiligen Referenten geprägt und wird daher zusätzlich ausgeschrieben.

 

 

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