Wenn sich Technik mit tiefer Erfahrung verbindet

Ein Interview mit Christian Lerch

Christian Lerch, Autor des Buches Kinder entdecken ihre innere Kraft, arbeitet mit Bilderreisen und der Kraft der intuitiven Imagination. Im Interview mit Marie Martin verrät er etwas über seinen unkonventionellen Ausbildungsweg, erzählt von den Menschen, die ihn zu seiner Arbeit inspiriert haben und beantwortet die spannende Frage: „Was würde sich in der Gesellschaft ändern, wenn Imaginationsarbeit Teil unseres Alltags wäre?”

Mädchn Augen geschlossen entspannt Imagination

Mit Bilderreisen die innere Kraft entdecken

Ein Interview mit Christian Lerch

Christian Lerch, Autor des Buches Kinder entdecken ihre innere Kraft, arbeitet mit Bilderreisen und der Kraft der intuitiven Imagination. Er hilft Kindern Kraftorte und -tiere in sich aufsteigen zu lassen und deren Energie zu nutzen. Marie Martin entlockte ihm Geschichten und sprach mit ihm darüber, was Imaginationsarbeit bedeutet und, wie man seinem eigenen inneren Schatz näher kommen kann.

Das ist der tausendste Kinderschuh…

Hochrechnungen

Wie oft wir Kindergeburstag feiern und Schuhe hochhalten

Lotta kam letztens an den Abendbrottisch mit den Worten: „Wisst ihr eigentlich, dass ihr, bis wir 18 sind, so viel Geld für uns ausgegeben habt, wie für ein kleines Einfamilienhaus?“ Die Augen der Schwestern wurden groß. Ja Lotta, das wussten wir. Aber was sollen wir jetzt tun?

Kind Arm Selbständigkeit schüchtern

Mangel an Selbständigkeit?

Wie man mit der Anhänglichkeit eines Kind umgehen kann – Fragen an Naomi

Ist ein Kind unselbständig, wenn es die ganze Zeit bei uns sein will? Viele Menschen glauben, ein Kind muss Dinge alleine ohne Mama und Papa unternehmen, damit es Selbständigkeit entwickeln kann. Aber bei der Entwicklung von Selbständigkeit und Selbstvertrauen kommt es vielmehr darauf an, eigene Entscheidungen zu treffen und autonom und authentisch zu handeln, egal was andere davon denken. Solange das Kind seiner inneren Stimme folgt, brauchen wir uns nicht verunsichern lassen – im Gegenteil, wir sollten es aufmerksam begleiten und unser eigenes Selbst-Vertrauen leben.

Kinder haben nichts Böses im Sinn

Kinder haben nichts Böses im Sinn, sie sehen die Welt nur mit anderen Augen

Michel aus Lönneberga hat nicht nur Quatsch gemacht

Mein Sohn Emil, fünf Jahre alt, sagte mir eines Tages beim Abendbrot über seinen verehrten Freund, Michel aus Lönneberga: „Der Michel hat nicht nur Quatsch gemacht, sondern auch gute Sachen.“ Emil identifizierte sich mit dieser Figur. Was meinte er damit? Es schien, als konnte er Michel sehr gut verstehen und nachfühlen, wie es ihm ergangen war. So als wollte er sagen: „Ich mache auch hin und wieder Quatsch, aber ich mache mit meinen fünf Jahren auch viele gute Sachen“. Ein Blick ins Buch verrät uns mehr über den Schabernack unserer eigenen Kinder...

Baby in Kinderwagen

Wie das Neue in die Welt kommt

Elternberatung und Theorie U

Eltern darin zu unterstützen, wie sie ihren eigenen Weg und ihre eigenen Lösungen finden können, geht einher mit ihrer Fähigkeit, das Kind seinen eigenen Weg finden zu lassen. Es wird sich immer wieder ein neues Gleichgewicht einstellen, eine neue Balance. Ein wichtiges Element davon ist es, sich eine gewisse Offenheit zu erarbeiten. Zunächst eine Situation (und sich selbst) zu beobachten, zu beobachten und wieder zu beobachten und dann erst den nächsten Schritt zu machen: zu interpretieren. Die Aufmerksamkeit zu schärfen. Und es ist auch eine Offenheit angesprochen, bislang ungedachte Möglichkeiten und Wege zu erspüren, wahrzunehmen und Kreativität zuzulassen.

Mädchen Offen für den Augenblick Knie

Offen für den Augenblick

Über die Kunst des Spielens

Als ich anfing mit kleinen Kindern zu spielen, wusste ich überhaupt nicht, was ich da tat. Ich legte mich einfach zu ihnen auf den Boden, beobachtete sie und hörte ihnen zu. Ich nahm wahr, dass ihre Bewegungen nicht zufällig oder chaotisch waren, sondern eine gewisse Eleganz hatten. Sie waren der sichtbare Ausdruck einer unsichtbaren Anmut. Ihre Hände griffen nicht fest zu und klammerten sich nicht an anderen fest. Ihr Streicheln schien von einer entspannten Leichtigkeit zu sein. Sie umarmten sich, während sie ineinander rannten und übereinander wegrollten. Ich spürte, dass sie Ruhepausen einlegten, die so kurz waren, dass sie praktisch gar nicht auffielen. Mit schnellen Blicken, einem kurzen Lächeln und Berührungen ihrer offenen Hände luden sie mich ein mitzuspielen.

Schuleft mit Bleistift und Radierer

Welche Schule braucht mein Kind?

Staatsschule vs. freie Schule

Seit den ersten Anfängen des Vereins Mit Kindern wachsen befassen wir uns unter anderem mit alternativen Schulmodellen. So entsteht vielleicht manchmal das Bild wir wären der Meinung, dass man als „wahrer Mit Kindern Wachsender“ eigentlich nicht an einer freien Schule vorbeikommt. Aber der Weg von einer Idee oder einem schönen Konzept zu einer gelebten Wirklichkeit ist unter Umständen weit und die Bereitschaft dieser Realität ins Auge zu sehen auch in freien Schulen nicht automatisch gewährleistet. Worauf kann man also bei der Schulauswahl achten?

Junge Quatsch Grimasse

Steigern Sie den Freudenfaktor in der Familie

Wie wir dafür sorgen, dass wir die gemeinsame Zeit genießen

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie Ihre Zeit entweder damit verbringen, Ihre Kinder zu disziplinieren oder sie von einer Aktivität zur nächsten zu fahren? Wenn dem so ist, dann sind Sie damit nicht allein; die meisten von uns fühlen sich von Zeit zu Zeit genauso. Manchmal vergessen wir, wie wir als Familie einfach nur Freude haben können. Aber wir sind für Spiel und Entdeckungen und für die Verbundenheit mit anderen geschaffen. In der Tat ist „gemeinsame Freude“ eine der besten Möglichkeiten, um Ihre Kinder auf Beziehungen vorzubereiten und sie darin zu bestärken, sich mit anderen zu verbinden. Der Grund dafür ist, dass es ihnen positive Erfahrungen des Zusammenseins mit den Menschen ermöglicht, mit denen sie die meiste Zeit verbringen: ihren Eltern.

Blume

„Ratschläge sind auch Schläge…“

Was tun, wenn andere uns sagen, wie wir als Eltern zu sein haben?

Gerade wenn Eltern ihr erstes Kind bekommen und es in den ersten Jahren begleiten, erleben viele große Unsicherheiten und offene Fragen. Diese Lebenssituation war vorher nie da, man hat die Verantwortung für ein ganz besonderes und schutzbedürftiges Lebewesen und möchte alles richtig oder zumindest so gut wie möglich machen. Aber nicht immer wissen wir, was das Richtige ist. Und ungewollte Ratschläge von Dritten können uns verwirren, oder gar schmerzen. Wie geht man mit diesen Situationen um?