Sonja Welker: „Bist du eine Oma?“

„Bist du eine Oma?“

Älter werden und jung bleiben

„Bist du eine Oma?“, fragte mich neulich ein etwa zweijähriges Kind in einer meiner Kinder- Gruppen und es durchzuckte mich leicht. Nein, ich bin keine Oma, könnte aber schon eine sein. Fühle mich aber gar nicht so! Aber wie fühlt man sich als Oma?

Einfach so

Einfach so

Ein Nachmittag in der Kreativwerkstatt: die Kinder (6 – 8 Jahre) sitzen am Tisch und machen Farbexperimente. Mit Schwämmchen tragen sie Farbe auf, nebeneinander, übereinander und fahren dann mit Bürsten und Schabern drüber. Sie sind begeistert über die unterschiedlichen Strukturen und Effekte, die dabei entstehen.

Mädchn Augen geschlossen entspannt Imagination

Mit Bilderreisen die innere Kraft entdecken

Ein Interview mit Christian Lerch

Christian Lerch, Autor des Buches Kinder entdecken ihre innere Kraft, arbeitet mit Bilderreisen und der Kraft der intuitiven Imagination. Er hilft Kindern Kraftorte und -tiere in sich aufsteigen zu lassen und deren Energie zu nutzen. Marie Martin entlockte ihm Geschichten und sprach mit ihm darüber, was Imaginationsarbeit bedeutet und, wie man seinem eigenen inneren Schatz näher kommen kann.

Kinder haben nichts Böses im Sinn

Kinder haben nichts Böses im Sinn, sie sehen die Welt nur mit anderen Augen

Michel aus Lönneberga hat nicht nur Quatsch gemacht

Mein Sohn Emil, fünf Jahre alt, sagte mir eines Tages beim Abendbrot über seinen verehrten Freund, Michel aus Lönneberga: „Der Michel hat nicht nur Quatsch gemacht, sondern auch gute Sachen.“ Emil identifizierte sich mit dieser Figur. Was meinte er damit? Es schien, als konnte er Michel sehr gut verstehen und nachfühlen, wie es ihm ergangen war. So als wollte er sagen: „Ich mache auch hin und wieder Quatsch, aber ich mache mit meinen fünf Jahren auch viele gute Sachen“. Ein Blick ins Buch verrät uns mehr über den Schabernack unserer eigenen Kinder...

Mädchen Offen für den Augenblick Knie

Offen für den Augenblick

Über die Kunst des Spielens

Als ich anfing mit kleinen Kindern zu spielen, wusste ich überhaupt nicht, was ich da tat. Ich legte mich einfach zu ihnen auf den Boden, beobachtete sie und hörte ihnen zu. Ich nahm wahr, dass ihre Bewegungen nicht zufällig oder chaotisch waren, sondern eine gewisse Eleganz hatten. Sie waren der sichtbare Ausdruck einer unsichtbaren Anmut. Ihre Hände griffen nicht fest zu und klammerten sich nicht an anderen fest. Ihr Streicheln schien von einer entspannten Leichtigkeit zu sein. Sie umarmten sich, während sie ineinander rannten und übereinander wegrollten. Ich spürte, dass sie Ruhepausen einlegten, die so kurz waren, dass sie praktisch gar nicht auffielen. Mit schnellen Blicken, einem kurzen Lächeln und Berührungen ihrer offenen Hände luden sie mich ein mitzuspielen.

Schuleft mit Bleistift und Radierer

Welche Schule braucht mein Kind?

Staatsschule vs. freie Schule

Seit den ersten Anfängen des Vereins Mit Kindern wachsen befassen wir uns unter anderem mit alternativen Schulmodellen. So entsteht vielleicht manchmal das Bild wir wären der Meinung, dass man als „wahrer Mit Kindern Wachsender“ eigentlich nicht an einer freien Schule vorbeikommt. Aber der Weg von einer Idee oder einem schönen Konzept zu einer gelebten Wirklichkeit ist unter Umständen weit und die Bereitschaft dieser Realität ins Auge zu sehen auch in freien Schulen nicht automatisch gewährleistet. Worauf kann man also bei der Schulauswahl achten?

Junge Schule Tafel Schwamm Ich hab jetzt gleich Glück

Ich hab jetzt gleich Glück

Ein Schulfach, das unsere Kinder auf die Welt von morgen vorbereitet?

Was macht uns glücklich, was stärkt uns? Bindungen, erreichte Ziele, Selbstvertrauen, das Wissen, auch schmerzhaften Erlebnissen begegnen und sie meistern zu können, ohne daran zu zerbrechen, die sogenannte Resilienz. Was unsere Kinder diesbezüglich eher nicht stärkt und auch nicht glücklich macht ist leider allzu oft die Schule. Wie wäre es also, wenn Glück auf dem Lehrplan der Schulen stände?

Wettkampf Konkurrenz Kinder Judo

Gesunder Wettkampf?

Wieso Konkurrenz unseren Kindern schadet

Es mag extrem klingen, aber manche Dinge sind nicht nur deshalb schlecht, weil sie übertrieben werden. Manche Dinge sind an sich destruktiv. Wettkampf, was bedeutet, dass jemand nur Erfolg haben kann, wenn andere unterliegen, ist eines dieser Dinge.

Einfach mal die Perspektive wechseln

Mit den Augen Ihres Kindes

Ein Werkzeug verständnisvoller zu sein

Kennen Sie "Perspektivenübernahme"? Das ist ein hilfreiches Werkzeug, wenn wir die Welt mit unseren Kindern gemeinsam erforschen wollen.
Sie hilft uns, herauszufinden, was wirklich los ist. Durch sie bekommen wir Informationen, die uns helfen können, mehr in die Tiefe zu gehen, statt nur auf das Verhalten des Kindes zu reagieren und sie macht uns geduldiger gegenüber den Launen unserer Kinder.

Kind geschminkt Wut Mädchen Wutanfall

Wutanfall als Heilungsprozess

Wie wir unser Kind mit Liebe begleiten können

Ein Kind, das einen Wutanfall bekommt, fühlt sich hilflos und braucht Autonomie und ein Gefühl der Würde. Es muss in der Lage sein, sein Leben selbst nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wenn wir über das Kind bestimmen, können wir dadurch den Wutanfall auslösen. Manchmal ruft uns ein Wutanfall aber auch dazu auf, unsere Aufmerksamkeit einem bestimmten Problem zuzuwenden und manchmal muss das Kind einfach heftige Gefühle herauslassen, die etwas betreffen, was wir nicht ändern können. Dann braucht es nur unsere liebevolle Aufmerksamkeit. Wenn der Wutanfall Teil des Heilungsprozesses ist und wir das Kind beschwichtigen, oder ihm seine Wut auszureden versuchen, durchkreuzen wir die Heilung.