Papa bevorzugt - Judith Pichler

Papa bevorzugt

Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind mich zurückweist?

„Nein, du nicht. Der Papa soll heute sitzen. Du weg“, sagt mein dreijähriger Sohn eines Abends, als ich ihn zu Bett bringen will. Autsch, das tut weh. Ich werde geradeheraus auf den undankbaren zweiten Platz als Elternteil verwiesen. Und das als Mutter, die – so das Rollenklischee – ihrem Kind doch am nächsten sein sollte.

Leo Babauta: Vater sein

Vater sein

Die Unsicherheit durch Liebe überwinden

Vater sein ist vertrackt… nicht nur weil ständig etwas verschüttet wird, Geschirr zerbricht, die Küche immer dreckig ist und mit Fingerfarben bemalte Wände wieder sauber gemacht werden müssen, sondern weil nichts jemals nach Plan läuft.

Sonja Welker: „Bist du eine Oma?“

„Bist du eine Oma?“

Älter werden und jung bleiben

„Bist du eine Oma?“, fragte mich neulich ein etwa zweijähriges Kind in einer meiner Kinder- Gruppen und es durchzuckte mich leicht. Nein, ich bin keine Oma, könnte aber schon eine sein. Fühle mich aber gar nicht so! Aber wie fühlt man sich als Oma?

Leonie Abessi - Vom Wunsch, gute Eltern sein zu wollen…

Vom Wunsch, gute Eltern sein zu wollen…

Wieder so ein Punkt. Ich bin unsicher in der Beziehung zu meinem Sohn. Eine neue Phase hat begonnen: Der Eintritt in die Adoleszens. Vieles von dem, was zu Kinderzeiten in unserem Umgang miteinander gepasst hat, passt nun nicht mehr. Er wirkt unsicher in seinem großen, schlacksigen Erwachsenenkörper, in dem er noch nicht angekommen zu sein scheint. Und ich bin unsicher im Umgang mit dem jungen Mann, zu dem mein Sohn geworden ist. Neuland.

In Worte fassen - Birgit Genz

In Worte fassen

Eine gute Freundin erzählte mir gestern, dass sie in letzter Zeit immer öfter das Gefühl habe, ihre kleine einjährige Tochter wolle ihr etwas erzählen, ihr würden aber noch die Worte fehlen.

Lienhard Valentin: Ein innerer Kompass

Ein innerer Kompass

Elternsein heißt, immer wieder keine Ahnung zu haben. Kommt Euch das bekannt vor? Obwohl es schon über zwanzig Jahre her ist, kann ich mich noch gut erinnern an das Rätselraten, was ich nur „tun“ sollte, wenn etwas mit meinem Sohn nicht so lief, wie ich mir das vorstellte. Dabei war ich doch so gut vorbereitet!

Einfach so

Einfach so

Ein Nachmittag in der Kreativwerkstatt: die Kinder (6 – 8 Jahre) sitzen am Tisch und machen Farbexperimente. Mit Schwämmchen tragen sie Farbe auf, nebeneinander, übereinander und fahren dann mit Bürsten und Schabern drüber. Sie sind begeistert über die unterschiedlichen Strukturen und Effekte, die dabei entstehen.

Väter bei der Geburt  - Robin Grille

Väter bei der Geburt

Eine lebensverändernde Erfahrung, die zu einer erstaunlichen Revolution beigetragen hat

Väter spielen während der Geburt ihres Kindes eine unschätzbare Rolle. Auch wenn sie nicht, so wie die Mutter, direkt mit dem Kind verbunden sind, produziert ihr Körper dadurch, dass sie unterstützend in der Nähe sind, auch Oxytocin und Prolaktin. Die emotionale Verbindung zur Partnerin und zum Baby hat einen starken und transformativen Effekt auf die Väter und dieser kann biochemisch nachgewiesen werden.

Wettkampf versus Kreativität

Wo hältst Du Dich auf?

Wir zivilisierten Menschen scheinen süchtig nach Wettkampf zu sein; davon besessen, zu wissen, wer der Beste und Schlechteste ist, wer am meisten und wer am wenigsten hat, wer die Gewinner und wer die Verlierer sind. In unserer Kultur wird fast alles im Rahmen von Konflikt und Wettbewerb betrachtet. „Tanzt Du gerne? Dann solltest Du mal an einem Tanzwettbewerb teilnehmen!“ Stück für Stück – beginnend in unserer Kindheit – wurde uns beigebracht, dass nichts wirklich etwas taugt, wenn es nicht zu irgendeiner Art von Wettbewerbsvorteil führt.

Nicht wissen lässt uns mit dem, was wir erleben, eins werden

Zuhören

Nicht wissen lässt uns mit dem, was wir erleben, eins werden

Zuhören ist Magie: Es verwandelt eine Person von einem undurchsichtigen, vage drohenden, äußeren Objekt in eine intime Erfahrung und deshalb in einen Freund. So macht das Zuhören den Zuhörer weich und transformiert ihn. Zuhören ist grundlegend und wesentlich, weil es den Boden darstellt, aus dem all die Früchte unserer menschlichen Beziehungen hervorwachsen. Zuhören erfordert totale Offenheit dem anderen gegenüber, und totale Offenheit erfordert Hingabe.